27.06.2018 |

Gene Drive: US-Forscher haben das nächste Insekt im Visier

Die Neuwelt-Schraubenwurmfliege Foto: The Mexican-American Commission for the Eradication of the Screwworm, https://bit.ly/2ueFxg4,  Lizenz: US Copyright Office, Public Domain Die Neuwelt-Schraubenwurmfliege-+-Foto: The Mexican-American Commission for the Eradication of the Screwworm, https://bit.ly/2ueFxg4, -+-Lizenz: US Copyright Office, Public Domain

Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben eine Fliegenart mit Hilfe von Genome Editing so verändert, dass nur die männlichen Nachkommen überleben. Nun soll sich diese Eigenschaft mittels Gene Drive noch schneller in freier Wildbahn durchsetzen.

Das Ziel der Forscher ist es, die Neuwelt-Schraubenwurmfliege auszurotten, ein gefürchteter Tierparasit. Die Schmeißfliegenart legt ihre Eier in Wunden und Schleimhäute, die daraus schlüpfenden Larven fressen sich ins Fleisch der Tiere. Die Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben Schraubenwurmfliegen entwickelt, die quasi auf Kommando nur noch männliche Nachkommen zeugen. Die Tiere vermehren sich in Zuchtanlagen normal, solange sie mit der Nahrung auch das Antibiotikum Tetrazyklin erhalten. Wird das Antibiotikum abgesetzt, zeugen die Tiere nur noch Männchen, die Weibchen sterben im Larvenstadium. Werden diese Männchen freigesetzt, zeugen sie selbst nur männliche Nachkommen und vererben diese Eigenschaft auch dominant an ihren Nachwuchs.

Damit ließe sich ein Population der Schmeißfliegenart weitaus schneller und billiger ausrotten als mit der bisherigen Sterile-Insekten-Technik (SIT), argumentieren die Gentechniker. Bei der SIT werden die Schadinsekten im Labor gezüchtet, mittels radioaktiver Strahlung oder Chemikalien sterilisiert und in großen Mengen freigesetzt. Die sterilen Männchen und Weibchen paaren sich mit ihren Artgenossen und sorgen so dafür, dass weniger Nachkommen entstehen und die Population langsam abnimmt. Auf diese Weise ist es in den letzten Jahrzehnten gelungen, den Parasiten in den USA und Mexiko auszurotten. Derzeit wird die SIT in Panama im großen Stil eingesetzt, im Rahmen eines von den USA und Panama gemeinsam betriebenen Programms zur Ausrottung der Schraubenwurmfliege (COPEG). In der COPEG-Fliegenzucht, die jede Woche Millionen Fliegen produziert, haben die US-Wissenschaftler ihre Gentech-Variante entwickelt – und würden sie jetzt gerne in freier Wildbahn ausprobieren. In einem Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums über Panama steht, es hätten bereits Feldversuche stattgefunden und die Biosicherheitsbehörde von Panama prüfe bereits den Antrag auf Zulassung der Gentech-Schmeißfliege.

Derweil sind die US-Forscher schon einen Schritt weiter. Sie arbeiten derzeit mit Hilfe der Gene Drive Technologie daran, dass ihre Gentech-Fliegen die gewünschte Eigenschaft – nur Männchen – noch effektiver und anhaltender an ihre Nachkommen vererben. [lf]

26.06.2018 |

Monsanto-Gentechnik in kanadischem Weizen aufgetaucht

Weizen Foto: Alexander Schimmeck / flickr, -+-Weizen - Wheat, bit.ly/2acvv7R, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0

Am Rande einer Landstraße in der kanadischen Provinz Alberta fanden die Behörden herbizidresistenten Weizen. Das darin festgestellte Erbgut hatte der Konzern Monsanto im Jahr 2000 in Feldversuchen in Kanada getestet. Wieso es plötzlich auftauchte, wissen die Behörden nicht.

Die kanadische Lebensmittelbehörde CFIA beschreibt den Fall so: Im Sommer 2017 besprühte eine private Firma in der Provinz Alberta die Seitenstreifen einer Landstraße zur Unkrautbekämpfung. Sie informierte die Provinzbehörde, dass Weizenpflanzen am Straßenrand die Roundup-Dusche überstanden hätten. Die Behörde nahm Proben, stellte fest, dass der Weizen herbizidresistent war, und informierte im Januar 2018 die CFIA. Diese bestätigte den Fund und fand heraus, dass die Resistenz von einem gentechnisch veränderten (gv-) Monsanto-Weizen (MON 71200) stammte, den der Konzern um die Jahrtausendwende in etwa 300 Kilometer Entfernung von Fundort der Pflanzen versuchsweise angebaut hatte. Die CFIA nahm weitere Proben entlang der Straße und in anliegenden Feldern und wurde dabei noch viermal direkt an der Straße fündig. Gleichzeitig untersuchte die Behörde Proben der 2017er Ernte an kanadischem Weizen sowie Rückstellmuster früherer Weizenexporte und fand keine gentechnischen Verunreinigungen. Der resistente Weizen zählte auch nicht zu einer der 450 in Kanada registrierten Weizensorten. Obwohl weiterhin völlig unklar ist, wie die Resistenz in die Pflanze kam und diese an den Straßenrand, gab das CFIA Entwarnung: Es handle sich um einen lokalen Vorfall, kein gv-Weizen habe die Lebens- oder Futtermittelkette erreicht. Die Behörde will nun die Farm, auf deren Gelände die resistenten Pflanzen gefunden wurden, drei Jahre überwachen.

Trotz der offiziellen Beschwichtigungen haben Japan und Südkorea nach Bekanntwerden des Fundes Weizenimporte aus Kanada vorerst gesperrt. Japan ist mit 1,5 Millionen Tonnen Weizen einer der wichtigsten Kunden der kanadischen Weizenbauern. Deren Hoffnung ist es, dass die Importe wieder zugelassen werden, wenn jede einzelne Ladung auf Gentechnikfreiheit untersucht wurde. Das kann dauern und wirtschaftliche Folgen haben, wie die drei bisherigen Fälle solcher unerklärlicher Verunreinigungen aus den USA zeigen. Auch dort war es jeweils gv-Weizen von Monsanto, der Anfang des Jahrtausends in Feldversuchen angebaut wurde und nach Jahren plötzlich wieder auftauchte. Jedesmal hatten Japan und Südkorea Weizen-Einfuhren aus den USA zeitweise gestoppt und damit Schäden in Millionenhöhe verursacht. Einen Teil davon musste Monsanto den Landwirten ersetzen. [lf]

22.06.2018 |

Protest gegen Zitat: Bayer legt Agrarbroschüre neu auf

Prof. Urs Niggli Foto: FiBL Prof. Urs Niggli Foto: FiBL

Mit der Übernahme des Saatgut-Giganten Monsanto hat der Chemiekonzern Bayer eine Kommunikationskampagne gestartet, um gegen die Vorbehalte der Deutschen gegen Gentechnik und Glyphosat anzugehen. Doch kaum wurde die erste Broschüre unter die Journalisten gebracht, gab es Ärger: Der Direktor des Schweizer Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBl), Prof. Urs Niggli, wehrte sich gegen die Verwendung eines Zitats.

Die 40seitige Broschüre mit dem Titel „Landwirtschaft und Ernährung von morgen“ ist - neben einer neuen interaktiven Webseite – Teil der Kampagne unter dem Slogan „Hier sind die Fakten“. Bayer wolle damit zu einer Versachlichung der Agrardebatte beitragen, schreibt Pflanzenvorstand Liam Condon im Vorwort. Fragen wie „Ist Glyphosat wirklich gefährlich?“ oder „Ist CRISPR-Cas Gentechnik durch die Hintertür?“ wolle man mit Fakten beantworten. Die Antworten lauten, wenig verwunderlich: nein.

Auf Seite 29 findet sich dann – zum Schrecken vieler Vertreter des Ökobereichs – ein prominent hervorgehobenes Zitat von Prof. Niggli: „Für Landwirte – auch für Öko-Landwirte – eröffnet die neue CRISPR-Cas/Methode viele Chancen: Es können Pflanzen gezüchtet werden, die sich besser an schwierige Umweltbedingungen anpassen können....“ Mit der auch als Genschere bezeichneten Technologie CRISPR-Cas kann gezielter ins Erbgut einer Pflanze eingegriffen werden als mit der herkömmlichen Gentechnik; die Folgen sind aber noch völlig unklar. Nun sind solch umstrittene Aussagen von Niggli nicht neu. Dieses Zitat stammt aus einem Interview mit dem Greenpeace-Magazin vom Februar 2017. Doch wenn der FiBl-Direktor sich vom Bayer-Konzern für seine Kampagne instrumentalisieren ließe, hätte das eine neue Qualität.

Habe er aber nicht, sagt Niggli; Bayer habe das Zitat in der Broschüre verwendet, ohne sein Einverständnis einzuholen. Mussten wir auch nicht, meint der Bayerkonzern; das Zitat sei mit Quelle urheberrechtlich korrekt wiedergegeben. Trotzdem genügte eine Mail Nigglis, dass der Konzern ihm zusicherte, die Restauflage der Broschüre einzustampfen und das Zitat von der Webseite zu nehmen. „Wir respektieren den von Professor Niggli an uns herangetragenen Wunsch, sein Zitat in dieser Form nicht weiter zu verwenden“, schrieb Bayer dem Infodienst auf Anfrage. Die Broschüre sei vergriffen und werde neu aufgelegt. Im Juni war sie als Beilage journalistischer Fachzeitschriften wie der Wirtschaftsjournalist oder das Medium-Magazin in einer Auflage von mehr als 30.000 Exemplaren an Medienschaffende versandt worden. Zur Gesamtauflage der Broschüre und den Kosten der Kampagne wollte der Bayer-Sprecher keine Angaben machen.

Und Urs Niggli zieht weitere Konsequenzen: Nach dem „Missbrauch meines Namens“ werde er auch nicht weiter an der Dialogplattform Zukunftsfelder teilnehmen, die auf Einladung Bayers im April gestartet war. Im übrigen habe er inhaltlich völlig andere Positionen als Bayer, vor allem beim Thema biologischer Pflanzenschutz. Und er sehe keinen Sinn in Dialogen, die auf die Strategie der Firma Bayer keine Wirkung hätten, erklärt der Agrarwissenschaftler. Bei der Dialogplattform will Bayer mit Wissenschaftlern und Verbänden ins Gespräch kommen. Doch dem Vernehmen nach waren aus dem Umwelt- und Biobereich nur wenige gekommen.

So lange es keine Akzeptanz in der Bevölkerung dafür gebe, werde man kein gentechnisch verändertes Saatgut für Europa entwickeln, hatte Bayer-Chef Werner Baumann 2017 versichert. An dieser Akzeptanz will das Unternehmen jetzt, wo Gentechnik-Gigant Monsanto mit im Boot ist, offenbar offensiv arbeiten. Doch wie es aussieht ist das schwieriger, als man sich das vorgestellt hat. [vef]

19.06.2018 |

Krebs durch Glyphosat? Erster Juryprozess beginnt in den USA

RoundUp Monsanto (Foto: Mike Mozart, http://bit.ly/2yIfwuQ, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/) RoundUp Monsanto (Foto: Mike Mozart, bit.ly/2yIfwuQ, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

UPDATE +++ Die Ärzte hatten nicht erwartet, dass der krebskranke Dewayne Johnson diesen Tag noch erleben würde: Gestern begann in San Francisco der erste Juryprozess zur Frage, ob das von Monsanto entwickelte Herbizid Roundup das Leiden des 46-Jährigen verursacht hat. Es ist eines von zahlreichen Gerichtsverfahren, die der Chemiekonzern Bayer mit dem Kauf des Agrargiganten Monsanto übernommen hat.
Nach einem Bericht von Medical Daily pflegte Johnson von 2012 bis 2015 die Grünanlagen eines kalifornischen Schulzentrums und versprühte dort 20-30 Mal im Jahr das Herbizid Roundup. 2014 bekam der Familienvater Lymphdrüsenkrebs und sah die Ursache im glyphosathaltigen Herbizid. Er verklagte Monsanto und nach zweijährigen Ermittlungen startete der zuständige Richter am San Francisco County Superior Court nun den Juryprozess mit der Suche nach Geschworenen. Im US-Rechtssystem ist dies der letzte Schritt im Gerichtsverfahren, nachdem der Richter im Vorfeld die Positionen und Argumente beider Seiten zusammengestellt hat. Der Auftrag des Richters an die Geschworenen lautet, nicht nur zu prüfen, ob Johnsons Erkrankung durch Roundup verursacht wurde. Sie sollen auch den Vorwurf berücksichtigen, Monsanto habe Belege für die Risiken seines Herbizids verheimlicht.
Doch das Verfahren Johnson gegen Monsanto ist nur der Anfang. Auch vor Gerichten mehrerer anderer US-Bundesstaaten sind Sammelklagen von Betroffenen anhängig, die eine Krebserkrankung auf Roundup und dessen Wirkstoff Glyphosat zurückführen. Die Organisation US Right to Know berichtet von insgesamt mehr als 4.000 Klagenden. Im Oktober 2018 soll in St. Louis, dem Firmensitz von Monsanto in Missouri, die nächste Sammelklage einer Geschworenen-Jury vorgelegt werden.
Besonders bekannt wurde eine Sammelklage von 425 Krebskranken oder ihrer Nachkommen vor einem Bundesgericht in San Francisco. Denn der ermittelnde Richter veröffentlichte zahlreiche interne Mails und Dokumente von Monsanto. Diese ‚Monsanto Papers’ belegten, wie das Unternehmen Behörden beeinflusste und Wissenschaftler für wohlwollende Publikationen bezahlte.
Neben den Krebs-Verfahren liegen US-Gerichten auch zahlreiche Klagen vor, in denen Landwirte Ersatz für Schäden verlangen, die das von Monsanto vertriebene Pflanzengift Dicamba auf ihren Äckern angerichtet hat. Der Konzern hatte den leicht flüchtigen Wirkstoff zusammen mit dem Saatgut dicambaresistenter Gentech-Pflanzen auf den Markt gebracht. Der Wind wehte das Gift aber von den dicambatoleranten Pflanzungen auf die Nachbarfelder. Dort vernichtete es die Ernte. Der Fall eines Obstbauern, der dadurch 30.000 Bäume verlor, soll nächstes Jahr in Missouri vor einer Jury verhandelt werden. Er steht stellvertretend für 15 Sammelklagen, die in den vier U.S.Staaten Missouri, Illinois, Arkansas und Kansas eingereicht wurden.
Für diese und weitere Prozesse gegen Monsanto, etwa über Patentstreitigkeiten in Indien oder Brasilien, muss in Kürze der deutsche Bayer-Konzern geradestehen, der Monsanto soeben in Gänze gekauft hat. Um solche Prozessrisiken abzusichern, können Unternehmen in ihren Bilanzen Rückstellungen bilden. Laut Handelsblatt darf ein Konzern allerdings erst dann bilanziell vorsorgen, wenn Belastungen durch Vergleiche und Schadenersatzzahlungen konkret absehbar sind und der Versicherungsschutz nicht ausreicht. Bei Bayer betrugen die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten nach einem Bericht des Handelsblatts Ende 2017 knapp 400 Millionen Euro, bei Monsanto 254 Millionen Dollar.
Um wieviel Geld es dann tatsächlich gehen kann, zeigen Bayers Medikamenten-Prozesse: Weil die Verhütungspille Yasmin für Thrombose verantwortlich gemacht wird, hat der Konzern laut Handelsblatt in den USA mehr als 10.000 gerichtliche Vergleiche in einer Gesamthöhe von 2,1 Milliarden Dollar geschlossen. Nun warten alle gespannt, wie die Jury im Fall Johnson gegen Monsanto entscheiden wird. Das Urteil werde wegweisend für andere Fälle sein, zitierte der Nachrichtendienst Bloomberg Johnsons Anwalt Tim Litzenburg. Sollte Dewayne Johnson Schadenersatz bekommen, wird die Zahl der Klagen gegen den Bayer-Konzern weiter steigen. [lf/vef]

12.06.2018 |

Frankreich: Parlament will Gentechnik in tierischen Lebensmitteln kennzeichnen

Französische Nationalversammlung, Foto: Coucouoeuf [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hemicycle_assemblee_nationale.JPG Französische Nationalversammlung, Foto: Coucouoeuf [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hemicycle_assemblee_nationale.JPG

Die französische Nationalversammlung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der vorsieht, dass tierische Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen, wenn die Tiere zuvor mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefüttert wurden. Gleichzeitig lehnten die Abgeordneten das von der Regierung geplante Glyphosatverbot ab 2021 ab.

Milch, Eier, Fleisch und andere Produkte von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter erhielten, sollen künftig den Aufdruck „nourri aux OGM“, also „gefüttert mit GVO“ tragen. So haben es die Abgeordneten der Nationalversammlung beschlossen, zusammen mit zahlreichen anderen Kennzeichnungsvorgaben, etwa zur Haltungsform von Tieren oder der Anzahl der Pestizidbehandlungen bei Obst und Gemüse. Der französische Umweltdachverband France Nature Environnment hatte im Vorfeld der Abstimmung für diese Kennzeichnungen geworben und dafür gesorgt, dass die Abgeordneten über 70.000 Unterstützer-Mails erhielten.

Allerdings ist die Regelung, die zum 1. Januar 2023 in Kraft treten soll, damit noch lange nicht Gesetz. Erst muss noch die zweite Kammer des Parlaments, der Senat, zustimmen. Danach müsste das Kabinett die offenen Details der Kennzeichnung regeln, schreibt das Portal InfoOGM. Etwa die Frage, welche Anteile an GVO im Futter zu einer Kennzeichnung führen. Dabei hat die französische Regierung bereits jetzt Bedenken geäußert. Die Regelungen könnten den europäischen Kennzeichnungsvorgaben widersprechen, zitierte das Portal allaboutfeed.net den französischen Landwirtschaftsminister Stéphane Travert. Zudem würde der Vorstoß die französische Position schwächen, wenn es darum gehe, solche Vorschläge auf EU-Ebene durchzusetzen, argumentierte der Minister.

Die neuen Kennzeichnungsvorgaben sind Teil eines großen Gesetzespakets zu Landwirtschaft und Lebensmitteln, das die Regierung in den letzten Monaten erarbeitet hatte. Darin stand auch der für 2021 vorgesehene Glyphosatausstieg. Diesen lehnten die Abgeordneten klar ab und begründeten dies damit, das geplante Verbot würde die Landwirte mangels Alternativen vor massive Probleme stellen. Auch andere Vorgaben, die den Umwelt- oder Tierschutz stärken sollten, wurden von den Abgeordneten aus dem Entwurf gestrichen, berichtete die Zeitung Le Monde und sprach von einer Niederlage für die Umwelt. [lf]

08.06.2018 |

Lebensmittel ohne Gentechnik boomen in Deutschland

Ohne Gentechnik Siegel Ohne Gentechnik Siegel

Die Lebensmittelhersteller werden 2018 für sieben Milliarden Euro Produkte mit ‚Ohne GenTechnik’-Siegel an den Lebensmittelhandel verkaufen. Gegenüber den Umsätzen in 2017 bedeute das eine Steigerung von 27 Prozent, meldete der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG).

Nach Angaben des VLOG setzten die Lebensmittelverarbeiter 2017 mit Lebensmitteln mit ’Ohne GenTechnik‚-Siegel 5,44 Milliarden Euro um. Dabei spielten Milch und Milchprodukte mit 3,06 Milliarden Euro die bedeutendste Rolle. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft AMI geht davon aus, dass inzwischen knapp die Hälfte der in Deutschland erzeugten Milch gentechnikfrei ist. Mit Geflügelfleischprodukten wurden laut VLOG 1,36 Milliarden und mit Eiern 772 Millionen Umsatz erzielt. Den Rest teilten sich Rind- und Schweinefleisch sowie andere ausgelobte Sortimente. Die Umsatzangaben für 2017 beruhen auf Auskünften der Lizenznehmer des ’Ohne GenTechnik‚-Siegel. Die sieben Milliarden Euro Umsatz für 2018 stellen eine Prognose der Unternehmen dar. Alle Zahlen beziehen sich auf die Umsätze der Hersteller mit dem Handel. Die Ausgaben der Endverbraucher für Lebensmittel mit ‚Ohne Gentechnik’-Siegel dürften etwa 20 Prozent höher sein, schätzt der VLOG. Das wären rund 6,5 Milliarden Euro für 2017 und prognostizierte 8,4 Milliarden Euro für 2018. „Die fulminante Entwicklung des ‚Ohne GenTechnik‘-Siegel ist Zeichen des großen Vertrauens der Verbraucher und des Lebensmitteleinzelhandels in das Qualitätssiegel“, kommentierte VLOG-Geschäftsführer Alexander Hissting die Zahlen.

Er teilte auch mit, dass der VLOG mit zwei wichtigen Standardisierungs-Organisationen der konventionellen Landwirtschaft kooperiere. So habe der Standard Global G.A.P. in enger Abstimmung mit dem VLOG ein Gentechnikfrei-Modul für die Zertifizierungsbereiche Futtermittel, Aquakultur und landwirtschaftliche Nutztiere geschaffen. Der VLOG erkenne eine Global G.A.P. Zertifizierung zusammen mit diesem Zusatzmodul als gleichwertig zu einer Zertifizierung nach dem VLOG-‚Ohne GenTechnik’ Standard an. „Diese Zusammenarbeit erspart der gesamten Wertschöpfungskette den Aufwand für doppelte Kontrollen und wird die unabhängige und glaubwürdige Zertifizierung von gentechnikfreien Produktionssystemen weiter voranbringen“, erläuterte Hissting. Da Global G.A.P. im Bereich Aquakultur ein weit verbreiteter Standard ist, ermöglicht es die Zusammenarbeit der Aquakulturbranche, Produkte mit dem ‚Ohne GenTechnik’-Siegel’ auf den deutschen Markt zu bringen.

Ebenfalls in enger Kooperation mit dem VLOG hat der internationale Agrarstandard GMP+ Anforderungen für die Zertifizierung gentechnikfreier Futtermittel erarbeitet und wird sie voraussichtlich noch im Sommer verabschieden. Mit diesem neuen Modul von GMP+ werden sich noch mehr Unternehmen der Futtermittelwirtschaft einer gentechnikfrei-Zertifizierung unterziehen, erwartet der VLOG. Ziel sei es, die neue GMP+ Zertifizierung ebenfalls als gleichwertig zu einer VLOG-Zertifizierung anzuerkennen. [lf]

04.06.2018 |

Mit Monsanto kauft Bayer auch den Ärger

Baysanto-Protest Nicht nur Bauern stellen sich gegen die Monsanto-Übernahme durch Bayer. Unterstützung bekommen sie nun auch von den TeilnehmerInnen des deutschen Kirchentags.

Es hätte kaum knapper sein können: Diesen Donnerstag, sieben Tag vor Fristende, wird der Chemiekonzern Bayer für 63 Milliarden US-Dollar die Aktien des amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto aufkaufen. In etwa zwei Monaten, wenn die Auflagen der Kartellbehörden erfüllt sind, könne man mit der Integration des US-Unternehmens beginnen, teilte Bayer heute mit. Der Name Monsanto wird nicht übernommen.
Zwei Jahre hatte Bayer gebraucht, die weltweit 30 erforderlichen Genehmigungen der Kartellbehörden für die größte deutsche Firmenübernahme einzuholen. Die letzten Freigaben kamen in den vergangenen Tagen. Hätten sie bis 14. Juni nicht vollständig vorgelegen, hätte Monsanto vom Vertrag zurücktreten können – mit massiven finanziellen Folgen für Bayer.
Nun wird Bayer nach eigenen Angaben damit beginnen, die von den Kartellbehörden geforderten Geschäftsbereiche – von Gemüsesaatgut bis digitale Landwirtschaft - für 7,6 Milliarden Euro an BASF zu übertragen. Parallel läuft noch ein Prozess in den USA, bei dem zwei Monate lang Einwände gegen die Übernahme erhoben werden können. Dann wird ein Gericht abschließend prüfen, ob der historische Handel im öffentlichen Interesse ist. Beobachter rechnen nicht damit, dass die Richter den vom US-Justizministerium mit ausgehandelten Deal in Frage stellen werden.
Ausgehend von den Zahlen von 2017 werden nach Angaben Bayers im dann größten Agrarchemiekonzern der Welt 115.000 Mitarbeitende einen Umsatz von rund 45 Milliarden Euro erwirtschaften. Umwelt- und Bauernverbände sowie Entwicklungsorganisationen kritisieren die Konzentration in der Agrarwirtschaft und warnen vor Abhängigkeit bei der Lebensmittelproduktion. Bayer-Vorstand Werner Baumann kündigte an, den Dialog mit der Gesellschaft vertiefen zu wollen: „Wir werden unseren Kritikern zuhören und mit ihnen zusammenarbeiten, wo wir eine gemeinsame Basis finden.“
Viel Kritik wird Bayer in zahlreichen Prozessen in aller Welt zu hören bekommen: Es geht um Gesundheitsschäden durch Monsanto-Produkte, aggressive Verkaufsmethoden und fragwürdige Patente. Hier wird der Name Monsanto noch über Jahre eine Rolle spielen und der Bayer-Konzern künftig als Rechtsnachfolger in der Verantwortung stehen – auch finanziell. Unter anderem wegen dieser Risiken war der Monsanto-Deal unter Bayer-Aktionären höchst umstritten.
Auch das Pflanzengift Glyphosat wird bei den Gesprächen mit Kritikern sicher ein Thema sein, das im weltweit meisterverkauften Unkrautvernichter Roundup von Monsanto enthalten ist. Es steht im Verdacht, zu Erkrankungen bis hin zu Krebs zu führen. Roundup wird unter diesem Namen künftig von Bayer verkauft werden – wie auch andere bekannte Produkte Monsantos Geld in die Kassen der Leverkusener spülen sollen. Schließlich muss die gute Rendite, die man den Aktionären als Folge der Übernahme versprochen hat, erst mal verdient werden. [vef]

04.06.2018 |

Pakistan: Konventionelle Baumwolle ist flächendeckend gentechnisch verunreinigt

Baumwolle Ein Großteil der Baumwolle auf dem Weltmarkt ist gentechnisch verändert. Foto: Simone Knorr

Die gentechnikfreien Baumwollsorten in Pakistan sind durch Bt-Baumwolle gentechnisch verunreinigt. Das meldete die pakistanische Zeitung The News und sieht darin eine Ursache für die zunehmenden Resistenzen bei Schädlingen.

Seit 2010 darf in Pakistan gentechnisch veränderte Baumwolle kommerziell angebaut werden, die Bt-Toxine zur Abwehr von Schädlingen produziert. Nach Angaben der industrienahen Organisation ISAAA wächst inzwischen auf 97 Prozent der pakistanischen Anbaufläche Bt-Baumwolle. Sie hat inzwischen auch die gentechnikfreien pakistanischen Baumwollsorten kontaminiert, wie jetzt das Pakistan Central Cotton Committee einräumte. Alle 15 großflächig angebauten gentechnikfreien Sorten, die von privaten Züchtern oder staatlichen Organisationen entwickelt worden seien, hätten sich als verunreinigt erwiesen, berichtete The News von einem Treffen der Behörde. Selbst die von den staatlichen Forschungsinstituten entwickelten Hochleistungssorten CIM-620 and CRIS-129 könnten nicht mehr als gentechnkifrei angesehen werden, heißt es im Text. Als Ursache nennen die von der Zeitung befragten Wissenschaftler die Übertragung des Bt-Erbguts durch Pollenflug und anschließende Befruchtung – und warnen vor einer großen Gefahr:
Beim Anbau von Bt-Baumwolle wird den Bauern empfohlen, immer auch einen Teil der Fläche mit gentechnikfreier Baumwolle zu bepflanzen. Dies soll verhindern, dass Schädlinge gegen die Bt-Gifte Resistent werden. Die Idee dabei ist, dass in den Bt-freien Refugien nicht resistente Insekten gedeihen und sich mit den Tieren paaren, die im Bt-Feld überlebten, weil sie eine Resistenz entwickelt haben. Dadurch würde in der nächsten Generation diese Resistenz quasi verdünnt und damit weniger wirksam. Wenn allerdings die gentechnikfreien Sorten verunreinigt sind und dadurch in den Refugien auch Pflanzen wachsen, die Bt-Gifte produzieren, geht das Konzept nicht mehr auf. Im Gegenteil: Das Risiko, dass in solchen Refugien mit geringem Bt-Anteil Resistenzen entstehen ist besonders groß, da die Schädlinge weniger von dem Gift aufnehmen und sich leichter daran gewöhnen können.

Die Verunreinigung gentechnikfreier Baumwolle ist nicht nur in Pakistan ein Problem: Das Nachbarland Indien ist mit einem Marktanteil von 66 Prozent der wichtigste Produzent von Bio-Baumwolle. Diese müsste qua Vorschrift gentechnifrei sein – ist sie aber nicht. Das Schweizer Verbrauchermagazin Saldo hatte im vergangenen Jahr hohe Gentechnik-Verunreinigungen in zertifizierter Bio-Baumwolle aus Indien gefunden. Allerdings ließ sich nicht nachweisen, ob das vom Labor gefundene Bt-Erbgut aus verunreinigtem Saatgut stammte oder ob bei der Verarbeitung Fasern von Bt-Baumwolle hinzukamen. In Indien wächst auf rund 90 Prozent der Fläche Bt-Baumwolle. [lf]

30.05.2018 |

Baysanto: 60 Tage Einspruchsfrist gegen US-Genehmigung

Mnst Bayer-Monsanto (Foto: Friends of the Earth Europe, bit.ly/3CC-BY-NC-SA20, bit.ly/foee8)

Das Justizministerium der USA hat Klage gegen die Übernahme des Saatgutgiganten Monsanto durch den Chemiekonzern Bayer eingereicht. Zugleich legte es dem Gericht einen mit Bayer ausgehandelten Vergleich vor. 60 Tage lang können bei der US-Justizbehörde jetzt noch Einwände gegen die Fusion geltend gemacht werden, bevor ein US-Gericht entscheidet, ob der 62,5 Millionen-Dollar-Deal im öffentlichen Interesse liegt.

Wie berichtet ist Bayer bereit, Geschäftsbereiche im Wert von 7,6 Milliarden Euro zu verkaufen – von Gemüsesaatgut- bis IT-Geschäft. Wie die Kartellwächter des US-Justizministeriums am Dienstag mitteilten, beseitigten die geplanten Veräußerungen Bayers an den Konkurrenten BASF auch in den USA sämtliche wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Die Verkäufe seien das größte Paket, das bei einer Übernahme in den USA bislang gefordert wurde, hieß es in der Presseinformation. Das jetzt eingeleitete Gerichtsverfahren soll laut Medienberichten eher formalen Charakter haben.

Entsprechend optimistisch äußerte sich der Bayer-Konzern selbst: „Mit der Freigabe des Department of Justice stehen wir jetzt kurz vor dem Ziel, ein führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft zu schaffen“, jubilierte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann. Man erwarte die noch ausstehenden kartellrechtlichen Genehmigungen für die Übernahme Monsantos „in Kürze“. Wie ein Sprecher dem Infodienst Gentechnik sagte, fehlen von den rund 30 weltweit erforderlichen Freigaben „im Wesentlichen“ noch Kanada und Mexiko.

Die europäische Wettbewerbskommissarin, bei denen sich die US-Behörde für die gute Zusammenarbeit bedankte, hatte bereits im März ihr grundsätzliches Okay für die Fusion gegeben. Gestern bestätigte sie dann noch, dass BASF ein geeigneter Käufer für die abzugebenden Geschäftsbereiche Bayers sei. Erst kürzlich hatte sich die Firma KWS Saat erneut an deren Kauf interessiert gezeigt mit dem Argument, dass sie die nach EU-Recht erforderliche Erfahrung im Gemüsesaatgutgeschäft mitbringe.

Laut Presseinformation will Bayer nun in den nächsten zwei Monaten die geforderten Geschäftsbereiche an BASF übertragen. Danach könne die Monsanto Company ins Unternehmen integriert werden. Das Führungsteam für den dann größten Agrarkonzern der Welt steht schon fest. Der bisherige Monsanto-Chef Hugh Grant wird nicht mehr dabei sein. Ob mit der Übernahme auch der Name Monsanto verschwinden wird, der mit zwielichtigen Geschäftspraktiken und zahlreichen Gerichtsverfahren verbunden ist, wollte der Bayer-Sprecher noch nicht bekannt geben. Vor allem wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat laufen in den USA eine Reihe von Sammelklagen.

Der Bayer-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2017 mit fast 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Monsanto brachte es mit rund 20.000 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von rund 14,6 Milliarden Dollar. Im fusionierten Megakonzern werden Agrar- und Pharmasparte dann etwa gleich groß sein. Bei der Bayer-Hauptversammlung vergangene Woche wurde die Übernahme von Umweltverbänden wie von Aktionären heftig kritisiert. [vef]

29.05.2018 |

Gentechnikfreie Kartoffeln widerstehen der Krautfäule

Kartoffel Kartoffelvielfalt aus den Anden (Foto: Luigi Guarino/flickr)

Herkömmlich auf Krautfäule-Resistenz gezüchtete Kartoffeln widerstehen der Krankheit ebensogut wie gentechnisch veränderte (gv-) Knollen. Das ergab eine Studie der Universität Wageningen in den Niederlanden. Während die Forscher an der Gentechnik-Variante immer noch basteln, wird die gentechnikfreie resistente Kartoffel längst angebaut.

Die Kraut- und Knollenfäule ist eine Pilzkrankheit, die vor allem in feuchten Jahren die Kartoffelernte massiv schädigen kann. Die Universität Wageningen forscht bereits seit über zehn Jahren an einer Kartoffel, die gegen die Krankheit resistent ist. Dazu setzten die niederländischen Wissenschaftler einer Kartoffel der Sorte Desirée Gene von südamerikanischen Wildkartoffelarten ein, denen die Krautfäule nichts anhaben kann. Dieser Einbau von arteigenen Genen wird cisgen genannt und unterliegt ebenso wie der transgene Einbau artfremder Gene dem EU-Gentechnikrecht. Bisher befinden sich die cisgenen Kartoffeln noch im Versuchsstadium und sind nicht für den kommerziellen Anbau zugelassen.
In einem ihrer Versuche haben die Wageninger Forscher ihre Gentech-Knolle mit der ursprünglichen, gegen Krautfäule empfindlichen Sorte Desirée verglichen sowie mit der ungarischen Sorte Sarpo Mira, die durch herkömmliche Zucht resistent gegen Krautfäule gemacht wurde. Das Ergebnis: Bei beiden resistenten Sorten ließ sich der Einsatz an Fungiziden ohne Ernteausfälle um 80 bis 90 Prozent verringern.
Der große Unterschied: Sarpo Mira ist auf dem Markt als Pflanzkartoffel verfügbar und kann von den Landwirten sofort angebaut werden. Die Wageninger Gentech-Knolle dagegen wird zwar seit 2009 in Freilandversuchen getestet. Zuerst in den Niederlanden und in Irland, seit 2015 läuft ein Anbauversuch in der Schweiz, der bis 2019 dauern soll. Doch bis heute wurde für diese Kartoffel keine Anbauzulassung in der EU beantragt. Da eine solche Zulassung üblicherweise mehrere Jahre dauert, wird die Wageninger gv-Kartoffel den Landwirten in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Der Konzern BASF hatte übrigens schon 2011 für eine im Freiland getestete, gegen Krautfäule resistente gv-Knolle namens „Fortuna“ die Anbauzulassung beantragt. Der Konzern zog den Antrag 2013 zurück und verabschiedete sich mit seinen Gentechnik-Aktivitäten aus Deutschland. [lf]

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