17.05.2017 |

EU-Kommission will Glyphosat für weitere zehn Jahre zulassen

Glyphosat Glyphosat auf EU-Äckern noch bis 2027? (Foto: Chafer Machinery/Flickr.com)

Die EU-Kommission hat einem Vorschlag von Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis zugestimmt. Er sieht vor, das Herbizid Glyphosat für weitere zehn Jahre zuzulassen. Darüber will die Kommission nun mit den Mitgliedsstaaten verhandeln, meldete der österreichische Agrarinformationsdienst aiz.info.
Offiziell handle es sich nicht um einen formellen Vorschlag, sondern nur um eine informelle Mitteilung, erklärte eine Sprecherin der Kommission gegenüber dem Informationsdienst EurActiv. Man gehe mit den zehn Jahren in die Diskussion, es müssten aber die Mitgliedsstaaten über die Dauer der Zulassung entscheiden. Die Kommission wolle eine Lösung finden, die eine „größtmögliche Unterstützung“ bekomme, ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sicherstelle und sich auf die verfügbaren wissenschaftlichen Daten stütze. Diese sprechen aus Sicht der Kommission für eine Zulassung von Glyphosat. Man habe den Wirkstoff „bis zum Überdruss" analysiert, verkündete EU-Agrarkommissar Phil Hogan vor wenigen Tagen im Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments.

Der grüne Europaabgeordnete Martin Häusling wertete den Vorstoß der Kommission als „unpassenden Vorschlag zur unpassenden Zeit“. Er verwies auf die derzeit laufende Europäische Bürgerinitiative Stop Glyphosat, die bereits von einer dreiviertel Million Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet worden sei und deren erfolgreicher Abschluss Ende Juni erwartet werde. Die Initiative ruft die Kommission auf, den Mitgliedsstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Verfahren für die Genehmigung von Pestiziden zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen. Keine dieser Forderungen finde sich in dem Vorschlag der EU-Kommission wieder, kritisierte Häusling.

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) sprach von einer „Lobbypolitik gegen das Votum der Bevölkerung“, die das Vorsorgeprinzip ignoriere. Viele unabhängige Studien hätten die zahlreichen Gefahren für Umwelt und Gesundheit unterstrichen, die von Glyphosat ausgehen.

Der Vorschlag der EU-Kommission soll Mitte Juni im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel mit den Mitgliedsstaaten besprochen werden. Deutschland habe es in der Hand, den untauglichen Vorschlag zu Fall zu bringen und mit Nein zu stimmen, sagte Häusling und nahm Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in die Pflicht. Sie müsse jetzt unter Beweis stellen, „dass sie ihren Worten, einer weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft in Europa einen Riegel vorzuschieben, auch Taten folgen lassen kann.“ [lf]

16.05.2017 |

Indische Bauern wehren sich gegen Gentech-Senf

Indien Kleinbauern Saatgut Bislang ohne Gentechnik - Kleinbauern sind das Rückgrat der indischen Lebensmittelproduktion (Foto: Jim C / flickr, CC BY-NC 2.0)

Das indische Umweltministerium muss sich entscheiden, ob es erstmals ein gentechnisch verändertes (GVO) Lebensmittel für den kommerziellen Anbau zulässt. Das für die Risikobewertung zuständige Komitee GEAC empfiehlt die Zulassung. Ein breites Bündnis von Bauernverbänden und Hunderten von Nichtregierungsorganisationen kämpft dagegen und macht Druck auf die Regierung.
Bisher darf in Indien nur GVO-Baumwolle angebaut werden. 2010 scheiterte der indische Monsanto-Partner Mahyco mit einem Zulassungsantrag für GVO-Auberginen am breiten Widerstand der indischen Zivilgesellschaft. Wie Auberginen gehören auch Senfkörner und Senföl zu den Basics der indischen Küche. Entsprechend groß sind die Vorbehalte gegen den GVO-Senf. Entwickelt haben ihn Wissenschaftler der Universität New Delhi. Die manipulierte Pflanze ist resistent gegen das von Bayer entwickelte Herbizid Glufosinat.
Die Bhartiya Kisan Union, der größte Bauernverband Indiens, befürchtet, dass bei einer Zulassung des GVO-Senfs der Verbrauch des Herbizids sprunghaft ansteige. Dadurch würden die Gesundheit der Bauern gefährdet und gesundheitliche und ökologische Probleme im ländlichen Raum verursacht, heißt es in einem Brief des Verbandes an den indischen Umweltminister. Er kann sich dabei auf die EU berufen, die die Anwendung von Glufosinat 2013 stark eingeschränkt hat und die Zulaasung 2018 auslaufen lässt. Der Grund dafür: Glufosinat kann Ungeborene schädigen und gilt als giftig für Säugetiere und nützliche Insekten.
In ihrem Brief machen die Bauern auch deutlich, dass ihnen der herbizidtolerante Senf keinen Nutzen bringe und ihren wirtschaftlichen Interessen widerspreche. Das Versprechen der Entwickler, dass der Senf höhere Erträge bringe, halten sie für widerlegt. Die Bauern fordern von der Regierung auch, sich für faire Preise für heimischen Senf einzusetzen und billige Importe zu verhindern. Und sie erinnern den Minister an die gentechnikkritischen Wahlkampfversprechen seiner Partei BJP. Diese zielten allerdings eher auf den US-Konzern Monsanto und sein indisches Joint Venture Mahyco. Doch beim GVO-Senf handelt es sich um eine heimische Entwicklung, auf die die hindu-nationalistische Regierung durchaus stolz ist. [lf]

11.05.2017 |

Bericht: Weltweiter Gentech-Anbau erreicht Höchststand

Soja Ernte Sojaernte (Foto: United Soybean Board / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Nach einem Rückgang 2015 soll im vergangenen Jahr weltweit wieder mehr Ackerfläche mit gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) bebaut worden sein. Wie der Internationale Service für die Nutzung von Gentechnik in der Landwirtschaft (ISAAA) kürzlich berichtete, habe sich die Anbaufläche für GVO um drei Prozent auf einen neuen Höchststand von 185,1 Millionen Hektar vergrößert. Vor allem Brasilien und die USA pflanzten demnach mehr GVO als 2015. In Indien und Argentinien wuchsen dagegen weniger Gentech-Pflanzen.
Im Wesentlichen geht es um Soja (50 Prozent), Baumwolle, Mais und Raps. Dabei sei der Anteil der GVO-Pflanzen an der weltweiten Gesamternte von Soja, Baumwolle und Mais jeweils um ein paar Prozentpunkte gesunken. Auf europäischen Äckern findet sich nur der Gentech-Mais MON 810, und zwar auf insgesamt gut 134000 Hektar in Spanien, Portugal, Tschechien und der Slowakei. Das waren fast 17 Prozent mehr als 2015.
Erstmals ernteten US-amerikanische Obstbauern 2016 größere Mengen der gentechnisch haltbar gemachten Arctic-Äpfel, überwinterten sie und bringen sie dieses Jahr auf den Markt. Außerdem können US-Amerikaner und Kanadier GVO-Kartoffeln kaufen, die beim Kochen weniger Acrylamid produzieren.
Insgesamt bauen laut ISAAA fünf Staaten gut 90 Prozent der Gentech-Pflanzen an. An der Spitze liegen die USA mit rund 73 Millionen Hektar (+ 2,8 Prozent). Es folgt Brasilien mit 50 Millionen Hektar und der mit 11 Prozent höchsten Steigerung des GVO-Anbaus. Dort wächst fast ein Drittel der weltweit angebauten Gentech-Soja. Trotz eines leichten Rückgangs der Anbaufläche liege Argentinien mit knapp 24 Millionen Hektar immer noch auf Platz drei. Wegen schlechten Wetters und des Preisverfalls auf dem Weltmarkt wurde dort weniger Soja und Baumwolle angebaut.
Einen Flächenzuwachs von fünf Prozent verzeichnete dagegen Kanada, wo vor allem Raps und neuerdings auch GV-Luzerne wächst. Fünftgrößtes Anbauland sei schließlich Indien, wo der Baumwollanbau ebenfalls leicht zurückgegangen sei. Eine neue „Welle“ der Akzeptanz registriert der Bericht in afrikanischen Staaten, wo der GVO-Anbau teilweise gesetzlich beschränkt ist.

Der ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications), der unter anderen vom Saatguthersteller Monsanto und dem Agrarindustrieverband CropLife International gesponsert wird, sieht zahlreiche Vorteile der Gentechnik: Der Ertrag würde gesteigert, die Bauern verdienten besser. Es seien 19 Prozent an Herbiziden und Insektiziden eingespart worden. Und es seien CO2-Emmissionen vermieden worden, wie sie etwa 12 Millionen Autos in einem Jahr produziert hätten, so der Bericht. Wie die ISAAA, die sich selbst als Quelle angibt, auf diese Zahlen gekommen ist, bleibt unklar. Aber die Interessenlage wird wohl vor allem an diesem Wert sichtbar: Allein der globale Markt für gentechnisch verändertes Saatgut habe 2016 einen Wert von 15,8 Milliarden US-Dollar gehabt. Da sind die passenden Pestizide noch nicht inbegriffen. [vef]

08.05.2017 |

Immer mehr Hersteller setzen auf ‚Ohne Gentechnik’-Siegel

Ohne Gentechnik Siegel Ohne Gentechnik Siegel

In Deutschland tragen mehr als 6.000 Lebensmittel das staatliche ‚Ohne Gentechnik’-Siegel. Allein im ersten Quartal 2017 stieg die Zahl der damit gekennzeichneten Produkte um 12,5 Prozent. Das meldete der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), der das Siegel vergibt. „Lebensmittel mit ‚Ohne Gentechnik‘-Kennzeichnung nehmen einen festen Platz in den deutschen Supermarktregalen ein“, sagte Alexander Hissting, Geschäftsführer des VLOG, und rechnete vor, dass die Hersteller in 2017 voraussichtlich 4,4 Milliarden Euro Umsatz mit diesen Lebensmitteln machen werden.

Mit 2,44 Milliarden Euro entfallen über die Hälfte dieser Umsätze auf rund 1600 Milchprodukte. Eine gute Milliarde Euro setzen die Hersteller von Geflügelfleisch um, die etwa 1400 Produkte beim VLOG lizenziert haben. Drittes wichtiges Segment ist der Eiermarkt mit einem ‚Ohne Gentechnik’-Umsatz von 690 Millionen Euro. Die Umsatzzahlen hat der VLOG erstmalig erhoben. Sie beruhen auf Prognosen der Lebensmittelherstellern, die das Siegel nutzen, und geben deren Verkaufspreise wieder. „Auf Grundlage einer durchschnittlichen Handelsspanne liegen die Umsätze von Lebensmittel mit ‚Ohne Gentechnik’-Siegel im Lebensmitteleinzelhandel etwa 20 Prozent höher.“
Das wachsende Interesse von Herstellern und Händlern an Lebensmitteln ohne Gentechnik zeigen auch die Mitgliederzahlen des VLOG. Im Oktober 2015 meldete der Verband 300 Mitglieder und Lizenznehmer. Anfang Mai 2017 konnte er sein 500. Mitglied begrüßen. Es ist die Bunge Deutschland GmbH, eine Tochter des weltweit fünftgrößten Agrarhandelskonzerns.

Auch die Nummer eins der Agrarhändler, der US-Konzern Cargill, setzt zunehmend auf gentechnikfreie Rohstoffe – vor allem für seine Abnehmer in den USA. Man wolle den Kunden aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie dabei helfen, die steigende Verbrauchernachfrage nach gentechnikfreien Produkten zu bedienen, begründete das Unternehmen diesen Schritt. Inzwischen hat es 16 Rohstoffe von der US-Organisation Non-GMO-Project zertifizieren lassen und sie mit deren Logo ausgezeichnet. Darunter finden sich mehrere Maiserzeugnisse, Sonnenblumen-, Raps- und Sojaöl sowie wichtige verarbeitete Zutaten wie Glukosesirup oder modifizierte Stärke. „Wir werden weiterhin eng mit dem Non-GMO-Procect zusammenarbeiten und hoffen in naher Zukunft weitere zertifizierte Cargill-Zutaten vorstellen zu können“, sagte Cargills oberste Qualitätsmanagerin Lea Buermann. Megan Westgate, die Geschäftsführerin des Non-GMO-Projects, sieht laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in dem Verhalten der großen Agrarhändler einen Paradigmenwechsel, der die ganze Beschaffungskette ändern werde. [lf]

05.05.2017 |

Streit bei Dialogveranstaltung zu neuen molekularbiologischen Techniken

DNA Genom DNA-Modell der Ausstellung "Genome: The Secret of How Life Works" im Jahr 2012 (Foto: George Bush Presidential Library and Museum / flickr, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0)

Während die Koalitionsfraktionen im Bundestag noch über das Gentechnikgesetz verhandeln, lud das federführende Bundeslandwirtschaftsministerium kürzlich die gesellschaftlichen Kräfte zum Dialog über die „neuen molekularbiologischen Techniken“. Tenor der geladenen Wissenschaftler aus der Anwendungsforschung: Die neuen Techniken wie CRISPR-Cas seien nützliche, preiswerte und risikoarme Züchtungsinstrumente für Pflanzen und Tiere. Gentechnikkritische Organisationen monierten, die Veranstaltung sei parteilich gewesen, und mache kurz vor der Bundestagswahl wenig Sinn.
„Voraussetzung für einen fundierten Dialog ist eine ausgewogene natur- sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Debatte“, sagte der Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, als Stakeholder. „Dabei dürfen nicht nur die zu Wort kommen, die neuartige Gentechniken einsetzen wollen oder von deren Entwicklung leben.“ Im wissenschaftlichen Teil der Dialogveranstaltung referierten Prof. Stefan Schillberg vom Fraunhofer Institut für Molekularbiologie, Prof. Nicolaus von Wirén vom Leibniz Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung sowie Prof. Angelika Schnieke vom Lehrstuhl für Biotechnologie der Nutztiere der Technischen Universität München
Weil die neuen Techniken die DNA auch nicht stärker verändere als pflanzeneigene Mechanismen, sei eine Unterscheidung zwischen „natürlicher“ und „über genome editing erzeugter“ Mutagenese biologisch und ökologisch bedeutungslos, meinte etwa Prof. von Wirén. Er plädierte dafür, die Regulierung nicht am Verfahren anzuknüpfen, sondern an den neuen Sorten.
Der Versuch, technische Eingriffe ins Genom nicht mehr als Gentechnik zu benennen, sei ein Angriff auf die Wahlfreiheit, kritisierte dagegen Barbara Maria Rudolf von Saat:gut e.V.. So würde den Menschen die Möglichkeit genommen, ohne Gentechnik zu leben. „Wir wehren uns gegen diese Mogelpackung und fordern: Wo Gentechnik drin ist, muss auch Gentechnik draufstehen!“, so Rudolf in einer Pressemitteilung.
Kritik erntete auch der Moderator des „Dialogs“, der Theologe Prof. Peter Dabrock. Der Vorsitzende des deutschen Ethikrates hatte die Gentechnikkritiker im Februar in einem Aufsatz in die Ecke des Postfaktischen gerückt. „Wir beschäftigen uns seit 30 Jahren wissenschaftlich mit dem Thema Gentechnik“, wehrte sich dagegen Christoph Potthoff vom gen-ethischen Netzwerk. In seinen Augen sei Prof. Dabrock der falsche Moderator für einen offenen Dialog. [vef]

05.05.2017 |

Gentechnisch veränderte Petunien gefunden – sie kamen aus Deutschland

Petunien Petunien (Foto: Gardenandgreen / wikimedia, bit.ly/1rl9SWD, creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

In Finnland hat die dortige Behörde für Lebensmittelsicherheit (Evira) orangefarbene Petunien und Saatgut dieser Zierpflanzen entdeckt. Da es orangefarbene Petunien in der Natur nicht gibt, ließ die Behörde die Pflanzen molekularbiologisch untersuchen. Sie waren tatsächlich gentechnisch verändert und wurden vom Markt genommen. Denn in der EU sind keine gentechnisch manipulierten Petunien für Anbau oder Vermarktung zugelassen. Nach Mitteilung von Evira wurden Setzlinge und Saatgut für die orangen Gentech-Petunien aus Deutschland und den Niederlanden importiert. Risiken für Mensch und Umwelt schloss die Behörde aus. Die Pflanzen seien einjährig und nicht winterhart.

Die Ermittlungen zur Herkunft der Gentech-Petunien führten nach Nordrhein-Westfalen. Das dortige Umweltministerium hat in drei Gartenbau-Unternehmen Proben sicherstellen lassen. Händler, Züchter und Zulieferer müssten überprüft werden. Es gehe darum, den Ursprung der genetischen Veränderung zu finden, erklärte das Ministerium gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Der Zentralverband Gartenbau hat seine Mitglieder aufgerufen, den Verkauf von orangefarbenen Petunien einzustellen bis die Ergebnisse der Untersuchungen vorlägen. Die drei Betriebe sollen nach Angaben der Westfälischen Nachrichten zusammen fast 100 Millionen €  Umsatz im Handel mit Petunien erlösen.

Der Umweltverband BUND begrüßte die Ermittlungen des Ministeriums. Es müsse alles getan werden, um eine weitere Verbreitung des illegalen Saatguts zu unterbinden, sagte Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. „Sollte es zutreffen, dass Saatgut oder Stecklinge tatsächlich aus deutschen und dabei auch aus NRW-Unternehmen nach Finnland und ggf. in weitere Länder verkauft wurden, zeigt dieses einen völligen Kontrollverlust von Behörden, Forschungseinrichtungen und Handel auf.“ Geprüft werden müsse auch, ob es sich um jenes Saatgut handele, das bereits zu Beginn der 1990er Jahre im Rahmen von Freilandversuchen in NRW ausgebracht wurde, fügte Bilke hinzu.

Damals hatte das Kölner Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung versucht, Petunien gentechnisch so zu verändern, dass sie orangefarben blühen. Im Labor funktionierte das, der Feldversuch jedoch scheiterte. Es wuchsen vor allem weiß-orange gesprenkelte Pflanzen, vermutlich, weil die UV-Strahlung der Sonne das eingebaute Farbgen verändert hatte. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte ein Sprecher des Max-Planck-Instituts, die Forschungen würden schon seit langem nicht mehr weitergeführt, und Petunien seien gerade deshalb gewählt worden, weil sie sich nicht weiterverbreiten. Er hielt es deshalb für ausgeschlossen, dass es sich um das damals veränderte Erbgut handele. Die Kölner Wissenschaftler hatten ihren Petunien ein Mais-Gen eingesetzt. In einem Bericht des Erwerbsgartenbau-Portals Gabot heißt es über den aktuellen Fall: „Das jeweils identifizierte Transgen produziert die gleiche Blütenfarbe wie in orange-rot blühenden Pelargonien.“ Der Bericht nennt auch die Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden, die Gentech-Petunien nach Finnland geliefert hatten sowie die betroffenen Sorten. Unabhängig davon, wer nun die Petunien manipuliert hat, zeichnet sich für BUND-Experte Bilke bereits jetzt ab: „Es besteht offenbar keine klare Trennung von Forschung und Saatgutvermehrung und –handel. Die Behauptung von Gentech-Unternehmen, stets alles sicher im Griff zu haben, läuft ins Leere.“ [lf]

04.05.2017 |

EU-Berater betonen Vorteile neuer Züchtungsmethoden

Bild Europa Foto:gerald, www.pixelio.de-+-

Ein hochrangiges wissenschaftliches Beratergremium der EU-Kommission hat einen Bericht über neue gentechnische Züchtungsverfahren veröffentlicht. Er vergleicht neue Verfahren wie die Gen-Schere CRISPR-Cas mit konventioneller Mutationszüchtung und den bisherigen Verfahren zur Erzeugung gentechnisch veränderter Organismen. Dabei hebt der Bericht vor allem die von Anwendern und Befürwortern der neuen Verfahren behaupteten Vorteile hervor.

So kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass mit den neuen Verfahren weit präziser ins Erbgut eingegriffen werden könne als bisher. Deshalb sei die Gefahr unerwünschter Nebeneffekte deutlich geringer als bei den bisherigen gentechnischen Verfahren oder der herkömmlichen Mutagenese. Bei dieser werden durch Chemikalien oder radioaktive Bestrahlung zufällige Erbgutveränderungen im Saatgut hervorgerufen. Stoßen die Züchter später im Anbau auf interessante Änderungen, arbeiten sie mit diesen Pflanzen weiter. Im Vergleich dazu könnten durch die neuen Verfahren die gewünschten Erbgutveränderungen deutlich schneller erreicht werden, heißt es im Bericht.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Pflanzen, die genetisch und vom Äußerlichen her gleich seien, kein deutlich unterschiedliches Risiko aufweisen – egal, mit welchem Züchtungsverfahren sie erzeugt wurden. Sie machen allerdings auch deutlich, dass es sich bei ihrem Bericht um generelle Aussagen handle. Eine Risikoabschätzung könne nur bezogen auf den Einzelfall erfolgen und müsse die jeweiligen Rahmenbedingungen wie die Art des Anbaus oder der gentechnischen Veränderung in Betracht ziehen.

Die High Level Group (HLG) of the Commission's Scientific Advice Mechanism (SAM) ist eine siebenköpfige, interdisziplinär besetzte Wissenschaftlerrunde. Sie wurde im Herbst 2015 von der Kommission einberufen, um sie zu beraten. Die sieben Experten befassen sich auch mit Cyber Security, Abgaswerten von Fahrzeugen oder der Rolle der Weltmeere bei der Ernährung. Ihre Berichte sollen keine politischen Empfehlungen geben, sondern den Stand der Wissenschaft darstellen. Dabei werden die zumeist fachfremden Wissenschaftler der HLG von Experten unterstützt, die seit Jahren in dem jeweiligen Bereich forschen. Im Vorwort ihres Berichts bedankt sich die HLG bei mehreren Wissenschaftlern für den umfangreichen Input, den sie geliefert haben. Es handelt sich dabei vor allem um Wissenschaftler, die an oder mit neuen Züchtungsverfahren arbeiten und gentechnologische Manipulationen befürworten. [lf]

28.04.2017 |

Synthetische Gentechnik: Bericht zeigt die Risiken auf

Gurken Pflanzenzucht Züchtung ©BLE, Bonn/Foto: Thomas Stephan

Mit Instrumenten wie der Gen-Schere CRISPR-Cas eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Manipulation des Erbguts. In einem Bericht hat die Organisation Testbiotech die Risiken und Probleme zusammengestellt, die sich aus der Anwendung der neuen Gentechnikverfahren ergeben.

Durch die neuen Verfahren lässt sich zusätzliche, im Labor hergestellte DNA an jeder beliebigen Stelle des Erbguts einbauen. Angewandt werden können sie bei Nutztieren und Nahrungspflanzen ebenso wie bei Versuchstiere und Menschen oder in freier Wildbahn, etwa bei Insekten, Wildtieren, Bäumen und Gräsern. Testbiotech-Autor Christoph Then warnt davor, dass viele Biotechnologie-Firmen sich in einem „gnadenlosen Wettbewerb um Forschung, Entwicklung und Vermarktung“ befinden und deshalb „alles technisch Mögliche auch versuchen“, um ihre Position zu verbessern.

Ein großes Risiko sieht Then darin, dass die neuen Verfahren wie CRISPR nicht so präzise seien, wie deren Befürworter behaupten. Sie seien sehr fehleranfällig, wodurch es auch zu ungewollten DNA-Veränderungen im Erbgut kommen könne, heißt es im Bericht: „In der Folge könnten die Pflanzen beispielsweise mehr Allergene produzieren, anfälliger für Pflanzenkrankheiten werden oder sich rascher in der Umwelt ausbreiten.“ Bei Tieren würden die neuen Verfahren angewandt, um Versuchstiere für Forschungszwecke so zu manipulieren, dass sie bestimmte Krankheiten des Menschen bekommen.

Besondere Risiken sieht Testbiotech durch die Entwicklung sogenannter Gene Drives. Dabei wird die Veranlagung für die Gen-Schere CRISPR-Cas im Erbgut eines Tieres oder einer Pflanze verankert. Die gentechnische Veränderung wiederholt sich in der nächsten Generation automatisch und kann sich binnen kurzer Zeit in ganzen Populationen ausbreiten. So könnten etwa Mücken dezimiert oder Unkräuter empfindlicher für Pestizide gemacht werden. Einmal freigesetzt, könnten diese Organismen schwere Schäden an den Ökosystemen verursachen, fürchtet Testbiotech.

Um mit den neuen Verfahren manipulierte Pflanzen und Tiere schnell auf den Markt zu bringen, drängen die Biotechnologie-Unternehmen laut Then darauf, dass die neuen Verfahren nicht unter das Gentechnikgesetz fallen. Dann könnten ihre Produkte freigesetzt und daraus gewonnene Lebensmittel und Saatgut ohne Kennzeichnung auf den Markt kommen. Nach Informationen von Testbiotech liegen beim Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL) und Lebensmittelsicherheit anscheinend konkrete Anfragen von Unternehmen vor. Auf Bitten des BVL hatte die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) über zwei mit CRISPR-Cas manipulierte Pflanzen beraten und kam zu dem Ergebnis, dass nur eine davon unter das Gentechnikgesetz falle. Beide Institutionen würden bisher geheim halten, um welche Pflanzen es sich handle. In einem Brief an Bundesagrarminister Christian Schmidt forderten Testbiotech, der Umweltverband BUND und andere Organisationen Aufklärung. [lf]

26.04.2017 |

Monsanto-Fusion: Zur Bayer-Hauptversammlung wird protestiert

Bayer-Monsanto: a marriage m Bayer-Monsanto: a marriage m

Für kommenden Freitag hat die Bayer AG ihre Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung nach Bonn eingeladen. Zahlreiche Organisationen werden die Versammlung nutzen, um gegen die Fusion der Konzerne Bayer und Monsanto zu protestieren. Sie fordern strengere Regeln für Unternehmensfusionen und Maßnahmen, um die Macht von Konzernen zu begrenzen.

Vor Beginn der Hauptversammlung sollen die Aktionäre vor dem Tagungszentrum, dem World Conference Center Bonn, mit Protestaktionen und einer Kundgebung empfangen werden. Angekündigt haben die Veranstalter eine „riesige, dampfende Patent- und Fusions-Vernichtungsmaschine“. Die Stadt Bonn hat allerdings die Demonstration auf dem Platz der Vereinten Nationen direkt vor dem Gebäude untersagt und will sie in eine Seitenstraße verlegen. Das Bündnis Stop Bayer/Monsanto! hat dagegen Klage eingereicht. „Bayer will seine Hauptversammlung vor den Protesten gegen die geplante Monsanto-Übernahme abschirmen und das Demonstrationsrecht einschränken lassen“, kritisierte die als Rednerin vorgesehene Renate Künast von BÜNDNIS 90/Die Grünen.

Auch auf der Hauptversammlung wird der Protest gegen die Fusion zum Thema werden. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat beantragt, Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten und begründet dies – unter anderem – mit der geplanten Fusion. „Die LandwirtInnen müssten mehr für Pestizide und andere Betriebsmittel zahlen und hätten überdies weniger Auswahl“, heißt es in dem Antrag. „Zudem würde die Transaktion der Industrialisierung der Landwirtschaft mit all ihren negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt weiter Vorschub leisten.“ Anträge wie dieser müssen auf der Hauptversammlung vorgestellt und abgestimmt werden.

Die Gefahren, die von der Bayer-Monsanto-Fusion und den Zusammenschlüssen der Chemiekonzerne Dow/DuPont und Syngenta/Chem China ausgehen, haben 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische Organisationen in einem Bericht zusamengefasst. In ihrer „Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ fordern sie strengere Regeln für Unternehmenszusammenschlüsse. „Die Megafusionen führen zu einer unerträglichen Marktmacht der drei neuen Riesen, die weltweit kleinere Züchter verdrängen, Artenvielfalt zerstören, Druck auf politische Entscheider entfalten und mittels Patenten Bäuerinnen und Bauern in Abhängigkeit bringen“, erläutert Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung und fragt: „Wozu haben wir eigentlich Kartellämter, wenn praktisch jede Fusion durchgewunken wird?“

Um die Fusionskontrolle zu verbessern, machen die 20 Organisationen konkrete Vorschläge: So sollten Kartellämter künftig bereits ab 20 Prozent Marktanteil – anstatt wie heute üblich erst bei 40 Prozent – eine Fusion verbieten können. „Bei der Prüfung müssen neben den möglicherweise steigenden Preisen für Konsumenten auch die Auswirkungen auf Zulieferer, Arbeitnehmer und die Umwelt untersucht werden“, fordert Thomas Dürmeier, einer der Autoren der Streitschrift. Er will auch erreichen, dass Patente als Machtfaktoren bei der Fusionskontrolle stärker berücksichtigt werden.

Einen Tag nach der Hauptversammlung, am Samstag, den 29. April, ruft das Bündnis Stop Bayer/Monsanto! zu einer Demonstration nach Berlin. Die Auftaktkundgebung startet um 14 Uhr am Petersburger Platz in Berlin-Friedrichshain. [lf]

19.04.2017 |

Monsanto symbolisch verurteilt

Mitstreiterinnen des Monsanto-Tribunals (Foto: Monsanto-Tribunal) Mitstreiterinnen des Monsanto-Tribunals (Foto: Monsanto-Tribunal)

UPDATE +++ Der US-Konzern Monsanto verletze durch seine Aktivitäten die Rechte der Menschen auf Gesundheit, Nahrung und eine intakte Umwelt. Zu diesem Ergebnis kamen fünf internationale Juristen, die im Rahmen des Monsanto-Tribunals die Rolle des Konzerns völker- und menschenrechtlich beurteilten.

Das Monsanto-Tribunal ist eine symbolische Gerichtsverhandlung, organisiert von einer internationalen Gruppe von Umweltaktivisten. Sie konnten namhafte Juristen wie die ehemalige Generalanwältin des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, die Senegalesin Dior Fall Sow, als Richter gewinnen. Diese Richter hörten Mitte Oktober 2016 insgesamt 30 Zeugen an. Darunter waren Bauern, Imker, Anwälte, Gesundheitsexperten und Wissenschaftler aus Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Afrika. Monsanto war ebenfalls eingeladen, hatte eine Teilnahme aber abgelehnt. Das Unternehmen erklärte, das Tribunal habe eine „Gruppe ausgewählter Gegner der Landwirtschaftstechnik und Monsanto-Kritikern inszeniert, die sich gleichermaßen als Organisatoren, Richter und Jury gaben.“ Es sei deutlich, „dass das Endergebnis im Vorfeld bereits festgelegt worden war.“

Aufgrund der Zeugenaussagen verfassten die Richter ein Rechtsgutachten, in dem sie die Tätigkeiten des Konzerns juristisch analysierten. Darin kamen sie zu dem Schluss, „dass Monsantos Geschäftspraktiken negative Auswirkungen auf das Recht auf eine gesunde Umwelt haben.“ Auch das Recht auf Gesundheit sahen die Richter verletzt. Monsanto habe zahlreiche gefährliche Substanzen produziert und vertrieben, darunter polychlorierte Biphenyle (PCB), die inzwischen wegen ihrer Umwelt- und Gesundheitsgefahren verboten seien. Monsanto habe PCB exklusiv von 1935 bis 1979 vertrieben, „obschon dem Unternehmen die schädlichen Wirkungen auf die Gesundheit bereits bekannt waren“, heißt es in dem Gutachten. Es bezieht auch den Herbizidwirkstoff Glyphosat in sein Urteil mit ein, ebenso die Vermarktung gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO), über deren Unbedenklichkeit kein wissenschaftlicher Konsens bestehe. Der verstärkte Einsatz von GVO und Roundup führt nach Auffassung des Tribunals auch dazu, dass „Monsantos Tätigkeiten das Recht auf Nahrung negativ tangieren.“ Monsantos Geschäftspraktiken reduzierten die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln für Individuen und Gemeinschaften „und verschlechtern ihre Fähigkeit, sich selbst unmittelbar oder ohne gentechnisch verändertes Saatgut zu ernähren.“ Angehört hatten sich die Richter auch Aussagen von Agrarwissenschaftlern und Molekularbiologen, die aufgrund gentechnikkritischer Forschungen zur Zielscheibe gesteuerter Kampagnen wurden. Das Tribunal schloss daraus, „dass Monsantos Tätigkeiten die zu wissenschaftlicher Forschung unerlässliche Freiheit verletzen.“

Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) begrüßte es, dass das Monsanto-Tribunal auf die bestehenden Missstände des konzerngetriebenenen Landwirtschaftsmodell und die zunehmende Konzernmacht hingewiesen habe. „Während Handelsabkommen sowie das internationale Handels- und Investitionsrecht die Rechte internationaler Unternehmen immer weiter ausbauen, fallen Menschenrechte und Umweltschutz als angebliche ‚Handelsbarrieren‘ unter den Tisch“, sagte Anne Bundschuh vom Gen-ethischen Netzwerk.

Keine endgültige Antwort gaben die Richter auf die Frage, ob die Produktion des im Vietnam-Krieg eingesetzten dioxinhaltigen Entlaubungsmittels Agent Orange durch Monsanto als mögliche Beihilfe zu Kriegsverbrechen zu werten sei. In ihrem Bericht diskutieren sie auch, ob eine Verurteilung wegen Ökozids in Frage käme. Dabei definieren sie Ökozid als „schwerwiegende Verletzung oder Zerstörung der Umwelt, die geeignet ist, globale Gemeingüter oder Ökosysteme in schwerwiegender und dauerhaften Weise zu beeinträchtigen.“ Das Tribunal kommt zu dem Schluss, dass die Tätigkeiten Monsantos möglicherweise Verbrechen des Ökozides darstellen könnten, „sollte ein derartiger Tatbestand dereinst im Völkerrecht verankert werden.“ Käme es einmal so weit, müsste sich Monsanto nicht nur einem symbolischen Tribunal stellen, sondern würde vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt. Der hat seinen Sitz im niederländischen Den Haag – dort wo auch das Tribunal tagte. [lf]

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