12.11.2004 |

RWA-Kongress: Bei Mais wird viel geforscht

Basis für Innovationen wird laut Lutz Krafft, Experte für internationale Maisforschung, weiterhin die konventionelle Pflanzenzüchtung bleiben, auch mit Blick auf gentechnisch veränderte Sorten. Die konventionelle Pflanzenzüchtung bringe gegenüber den drei anderen Forschungsfeldern Gentechnik, Marker gestützte Züchtung und Genomics, Proteomics, Metabolics die wertvollsten Ergebnisse, weil sie die Eigenschaften der Maispflanzen ganzheitlich verbessere, während die anderen jeweils nur die Eigenschaften einzelner oder einiger weniger Gene beeinflussen könnten.</p><p><a href="http://www.agroonline.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&id=16033&currPage=">AgroOnline</a>

11.11.2004 |

GVOs und Pestizide: Eine Bilanz nach den ersten 9 Jahren

Eine Studie zeigt: In den ersten drei Jahren nach dem großflächigen Anbau von GVOs sank der Pestizidverbrauch. Nach 1999 stieg er wieder an, weil z.B.Wildkräuter resistent wurden.Insgesamt ist der Pestizideinsatz beim Anbau von GVOs um 4% gestiegen. Die Studie stützt sich auf statistisches Material des USDA.</p><p><a href="http://www.blauen-institut.ch./Pg/pM/pm_nov/pm1033.html">Gentech News des Blauen Instituts November 2004</a></p><p><a href="http://www.biotech-info.net/Full_version_first_nine.pdf">Genetically Engineered Crops and Pesticide Use in the United States: The First Nine Years (2,70 MB, engl.)</a>

11.11.2004 |

Polen in der EU - Gentechnik in Polen

In Polen ist Grüne Gentechnik für die meisten kein Begriff. Das Thema wird auch kaum in politischen Kreisen behandelt. Nach einer Umfrage des Polnischen Meinungsforschungsinstituts OBOP hat jeder dritte Pole noch nie etwas von genetischmodifizierten Organismen gehört.Das Thema wird nur in den Industrie- und- Forschungszentren behandelt, die sich vor allem auf die Vorteile von GVO konzentrieren. Außerdem wird der Eindruck erweckt, dass genetisch modifizierte Pflanzen und ihre Produkte schon überall existieren und man nichts mehr dagegen tun kann.</p><p><a href="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/weltpolitik/infos/gruene_liga_gentechnik_polen_041111.pdf">Grüne Liga Berlin</a>

09.11.2004 |

EU: Nationale Gentechnikverbote gefährdet

Die EU-Kommission unternimmt am 29. November einen ersten Anlauf, um mehrere nationale Gentechnik-Importverbote zu kippen. Die Brüsseler Behörde wird den im zuständigen EU-Regelungsausschuss vertretenen nationalen Experten die Aufhebung der Einfuhrverbote von drei gentechnisch veränderten Maissorten vorschlagen. Falls das Gremium zustimmt, müsste Österreich erstmals einen gentechnisch veränderten Organismus (GVO) auch als Saatgut zulassen. Die Experten sollen auch über die Aufhebung ähnlicher Gentechnik-Importverbote in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Griechenland entscheiden.</p><p><a href="http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=7D3AABCE-7B6A-452B-9D94BC9262CC8DD5&language=de">Agro-News (Schweiz)</a></p><p><a href="http://www.gast.at/ireds-856-file-0004785696.html.xml">Forum Handel: Österreichische Gentechnik-Importverbote wackeln</a></p><p><a href="http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=w&id=451185">Die Presse (10.11.04): "Man wird uns zwingen müssen"</a>

08.11.2004 |

EU-Behörde versagt bei Risikobewertung von Gen-Pflanzen

Mangelhafte Prüfungsverfahren und Kontrollen wirft Greenpeace der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (European Food Safety Authority) vor, die heute und morgen eine öffentliche Tagung in Berlin veranstaltet. Die EFSA spielt mit ihren wissenschaftlichen Bewertungen der Risiken von Gen-Saaten eine wichtige Rolle für EU-Entscheidungen: EU-Kommission und Ministerrat benötigen sie für ihre Beratungen über die Zulassungen von Gen-Food und Gen-Saaten.</p><p><a href="http://www.greenpeace.org/deutschland/pe/gentechnik/8-11-04--eu-versagt-bei-gen-kontrollen?print=1">Pressemitteilung von Greenpeace</a>

08.11.2004 |

Frankreich: Gentech-Gegner zeigen sich solidarisch

Vor dem Strafgericht in Toulouse sollen sich ab dem 24. Januar 2005 mehr als 250 militante Gentechnik-Gegner in einem Massenprozess verantworten.Die Gerichtspräsidentin entschied, Selbstbezichtigungen der Betroffenen anzuerkennen und vor Gericht zu verhandeln.</p><p><a href="http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a=%7BF95E2380-697E-4E15-8A5E-299F886A2CCA%7D">Netecho</a></p><p>

08.11.2004 |

Erstmals auch Gen-Nelken auf dem deutschen Markt

In Deutschland sind transgene Blumen erst seit kurzem auf dem Markt. Zwar erhielt Florigene bereits 1998 die EU-weite Zulassung für die Vermarktung gentechnisch veränderter blauer Nelken, doch Umweltverbände drohten dem Unternehmen mit einer Kampagne. Florigene verzichtete auf die Markteinführung in der EU und konzentrierte seine Verkaufsbemühungen zunächst auf Nordamerika, Australien und Japan.</p><p><a href="http://www.echo-online.de/kultur/detail.php3?id=269167">Echo-Online</a></p><p>

08.11.2004 |

Niederlande: Fachkommission vereinbart Grundregeln für Koexistenz

In den Niederlanden haben Vertreter verschiedener Gesellschaftsgruppen Grundregeln für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen vereinbart. Wie AgraEurope berichtet, legt der Bericht "Koexistenz Primärsektor" Mindestabstände, eine Registrierungs- und Monitoringpflicht für den Anbau von transgenen Kartoffel-, Zuckerrüben- und Maispflanzen fest, regelt weitere Anforderungen der guten fachlichen Praxis und schlägt als "Auffangnetz" pflanzenspezifische Haftungsfonds vor.</p><p><a href="http://www.oekolandbau.de/index.cfm?uuid=0007EF07D1B61D3EBE5D01A5C0A8E066&and_uuid=0006C7D1914C118F914C6666C0A87836&field_id=16&from=1&to=20">oekolandbau.de - Das Informationsportal</a></p><p>

07.11.2004 |

Ausbau von Gentechnikfreien Zonen gefordert

Für den Ausbau Gentechnik freier Zonen in der Landwirtschaft haben sich am Wochenende in Magdeburg Bauernverbände und die Umweltschutzorganisation Greenpeace ausgesprochen. Zum Schutz vor gentechnischen Veränderungen hätten sich in Deutschland bereits mehr als 11 000 Landwirte mit einer Fläche von mehr als 420 000 Hektar zusammengeschlossen, sagte Henning Strodthoff, Gentechnikexperte von Greenpeace, am Sonntag. An der Tagung nahmen Vertreter aus Deutschland, den USA, Frankreich und Österreich teil.</p><p><a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1099820597221&calledPageId=1034942319164">Mitteldeutsche Zeitung</a></p><p><a href="http://www.greenpeace.org/deutschland/pe/gentechnik/7-11-04--forderung--gentechnikfreie-zonen?print=1">Pressemitteilung von Greenpeace</a></p><p>

05.11.2004 |

Baden-Württemberg gegen neues Gentechnikgesetz

Ministerpräsident Erwin Teufel: "Gesetz verhindert die Nutzung der Gentechnik in der Landwirtschaft und macht Forschung auf diesem Gebiet in Deutschland faktisch unmöglich." Erwin Teufel kritisierte insbesondere das im Gentechnik-Gesetz formulierte Konzept der gesamtschuldnerischen, verschuldensunabhängigen Haftung. Durch eine solche Haftung könne ein Landwirt für alle möglichen Auswirkungen zur Rechenschaft gezogen werden, selbst wenn er sich voll und ganz an die Regeln der guten landwirtschaftlichen Praxis hielte.</p><p><a href="http://www.baden-wuerttemberg.de/sixcms/detail.php?id=62719&template=home_meldung_detail">Pressemitteilung der Landesregieung: Teufel plant Expertenanhörung zur Grünen Gentechnik</a></p><p>

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