12.06.2018 |

Frankreich: Parlament will Gentechnik in tierischen Lebensmitteln kennzeichnen

Französische Nationalversammlung, Foto: Coucouoeuf [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hemicycle_assemblee_nationale.JPG Französische Nationalversammlung, Foto: Coucouoeuf [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hemicycle_assemblee_nationale.JPG

Die französische Nationalversammlung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der vorsieht, dass tierische Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen, wenn die Tiere zuvor mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefüttert wurden. Gleichzeitig lehnten die Abgeordneten das von der Regierung geplante Glyphosatverbot ab 2021 ab.

Milch, Eier, Fleisch und andere Produkte von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter erhielten, sollen künftig den Aufdruck „nourri aux OGM“, also „gefüttert mit GVO“ tragen. So haben es die Abgeordneten der Nationalversammlung beschlossen, zusammen mit zahlreichen anderen Kennzeichnungsvorgaben, etwa zur Haltungsform von Tieren oder der Anzahl der Pestizidbehandlungen bei Obst und Gemüse. Der französische Umweltdachverband France Nature Environnment hatte im Vorfeld der Abstimmung für diese Kennzeichnungen geworben und dafür gesorgt, dass die Abgeordneten über 70.000 Unterstützer-Mails erhielten.

Allerdings ist die Regelung, die zum 1. Januar 2023 in Kraft treten soll, damit noch lange nicht Gesetz. Erst muss noch die zweite Kammer des Parlaments, der Senat, zustimmen. Danach müsste das Kabinett die offenen Details der Kennzeichnung regeln, schreibt das Portal InfoOGM. Etwa die Frage, welche Anteile an GVO im Futter zu einer Kennzeichnung führen. Dabei hat die französische Regierung bereits jetzt Bedenken geäußert. Die Regelungen könnten den europäischen Kennzeichnungsvorgaben widersprechen, zitierte das Portal allaboutfeed.net den französischen Landwirtschaftsminister Stéphane Travert. Zudem würde der Vorstoß die französische Position schwächen, wenn es darum gehe, solche Vorschläge auf EU-Ebene durchzusetzen, argumentierte der Minister.

Die neuen Kennzeichnungsvorgaben sind Teil eines großen Gesetzespakets zu Landwirtschaft und Lebensmitteln, das die Regierung in den letzten Monaten erarbeitet hatte. Darin stand auch der für 2021 vorgesehene Glyphosatausstieg. Diesen lehnten die Abgeordneten klar ab und begründeten dies damit, das geplante Verbot würde die Landwirte mangels Alternativen vor massive Probleme stellen. Auch andere Vorgaben, die den Umwelt- oder Tierschutz stärken sollten, wurden von den Abgeordneten aus dem Entwurf gestrichen, berichtete die Zeitung Le Monde und sprach von einer Niederlage für die Umwelt. [lf]

08.06.2018 |

Lebensmittel ohne Gentechnik boomen in Deutschland

Ohne Gentechnik Siegel Ohne Gentechnik Siegel

Die Lebensmittelhersteller werden 2018 für sieben Milliarden Euro Produkte mit ‚Ohne GenTechnik’-Siegel an den Lebensmittelhandel verkaufen. Gegenüber den Umsätzen in 2017 bedeute das eine Steigerung von 27 Prozent, meldete der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG).

Nach Angaben des VLOG setzten die Lebensmittelverarbeiter 2017 mit Lebensmitteln mit ’Ohne GenTechnik‚-Siegel 5,44 Milliarden Euro um. Dabei spielten Milch und Milchprodukte mit 3,06 Milliarden Euro die bedeutendste Rolle. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft AMI geht davon aus, dass inzwischen knapp die Hälfte der in Deutschland erzeugten Milch gentechnikfrei ist. Mit Geflügelfleischprodukten wurden laut VLOG 1,36 Milliarden und mit Eiern 772 Millionen Umsatz erzielt. Den Rest teilten sich Rind- und Schweinefleisch sowie andere ausgelobte Sortimente. Die Umsatzangaben für 2017 beruhen auf Auskünften der Lizenznehmer des ’Ohne GenTechnik‚-Siegel. Die sieben Milliarden Euro Umsatz für 2018 stellen eine Prognose der Unternehmen dar. Alle Zahlen beziehen sich auf die Umsätze der Hersteller mit dem Handel. Die Ausgaben der Endverbraucher für Lebensmittel mit ‚Ohne Gentechnik’-Siegel dürften etwa 20 Prozent höher sein, schätzt der VLOG. Das wären rund 6,5 Milliarden Euro für 2017 und prognostizierte 8,4 Milliarden Euro für 2018. „Die fulminante Entwicklung des ‚Ohne GenTechnik‘-Siegel ist Zeichen des großen Vertrauens der Verbraucher und des Lebensmitteleinzelhandels in das Qualitätssiegel“, kommentierte VLOG-Geschäftsführer Alexander Hissting die Zahlen.

Er teilte auch mit, dass der VLOG mit zwei wichtigen Standardisierungs-Organisationen der konventionellen Landwirtschaft kooperiere. So habe der Standard Global G.A.P. in enger Abstimmung mit dem VLOG ein Gentechnikfrei-Modul für die Zertifizierungsbereiche Futtermittel, Aquakultur und landwirtschaftliche Nutztiere geschaffen. Der VLOG erkenne eine Global G.A.P. Zertifizierung zusammen mit diesem Zusatzmodul als gleichwertig zu einer Zertifizierung nach dem VLOG-‚Ohne GenTechnik’ Standard an. „Diese Zusammenarbeit erspart der gesamten Wertschöpfungskette den Aufwand für doppelte Kontrollen und wird die unabhängige und glaubwürdige Zertifizierung von gentechnikfreien Produktionssystemen weiter voranbringen“, erläuterte Hissting. Da Global G.A.P. im Bereich Aquakultur ein weit verbreiteter Standard ist, ermöglicht es die Zusammenarbeit der Aquakulturbranche, Produkte mit dem ‚Ohne GenTechnik’-Siegel’ auf den deutschen Markt zu bringen.

Ebenfalls in enger Kooperation mit dem VLOG hat der internationale Agrarstandard GMP+ Anforderungen für die Zertifizierung gentechnikfreier Futtermittel erarbeitet und wird sie voraussichtlich noch im Sommer verabschieden. Mit diesem neuen Modul von GMP+ werden sich noch mehr Unternehmen der Futtermittelwirtschaft einer gentechnikfrei-Zertifizierung unterziehen, erwartet der VLOG. Ziel sei es, die neue GMP+ Zertifizierung ebenfalls als gleichwertig zu einer VLOG-Zertifizierung anzuerkennen. [lf]

04.06.2018 |

Mit Monsanto kauft Bayer auch den Ärger

Baysanto-Protest Nicht nur Bauern stellen sich gegen die Monsanto-Übernahme durch Bayer. Unterstützung bekommen sie nun auch von den TeilnehmerInnen des deutschen Kirchentags.

Es hätte kaum knapper sein können: Diesen Donnerstag, sieben Tag vor Fristende, wird der Chemiekonzern Bayer für 63 Milliarden US-Dollar die Aktien des amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto aufkaufen. In etwa zwei Monaten, wenn die Auflagen der Kartellbehörden erfüllt sind, könne man mit der Integration des US-Unternehmens beginnen, teilte Bayer heute mit. Der Name Monsanto wird nicht übernommen.
Zwei Jahre hatte Bayer gebraucht, die weltweit 30 erforderlichen Genehmigungen der Kartellbehörden für die größte deutsche Firmenübernahme einzuholen. Die letzten Freigaben kamen in den vergangenen Tagen. Hätten sie bis 14. Juni nicht vollständig vorgelegen, hätte Monsanto vom Vertrag zurücktreten können – mit massiven finanziellen Folgen für Bayer.
Nun wird Bayer nach eigenen Angaben damit beginnen, die von den Kartellbehörden geforderten Geschäftsbereiche – von Gemüsesaatgut bis digitale Landwirtschaft - für 7,6 Milliarden Euro an BASF zu übertragen. Parallel läuft noch ein Prozess in den USA, bei dem zwei Monate lang Einwände gegen die Übernahme erhoben werden können. Dann wird ein Gericht abschließend prüfen, ob der historische Handel im öffentlichen Interesse ist. Beobachter rechnen nicht damit, dass die Richter den vom US-Justizministerium mit ausgehandelten Deal in Frage stellen werden.
Ausgehend von den Zahlen von 2017 werden nach Angaben Bayers im dann größten Agrarchemiekonzern der Welt 115.000 Mitarbeitende einen Umsatz von rund 45 Milliarden Euro erwirtschaften. Umwelt- und Bauernverbände sowie Entwicklungsorganisationen kritisieren die Konzentration in der Agrarwirtschaft und warnen vor Abhängigkeit bei der Lebensmittelproduktion. Bayer-Vorstand Werner Baumann kündigte an, den Dialog mit der Gesellschaft vertiefen zu wollen: „Wir werden unseren Kritikern zuhören und mit ihnen zusammenarbeiten, wo wir eine gemeinsame Basis finden.“
Viel Kritik wird Bayer in zahlreichen Prozessen in aller Welt zu hören bekommen: Es geht um Gesundheitsschäden durch Monsanto-Produkte, aggressive Verkaufsmethoden und fragwürdige Patente. Hier wird der Name Monsanto noch über Jahre eine Rolle spielen und der Bayer-Konzern künftig als Rechtsnachfolger in der Verantwortung stehen – auch finanziell. Unter anderem wegen dieser Risiken war der Monsanto-Deal unter Bayer-Aktionären höchst umstritten.
Auch das Pflanzengift Glyphosat wird bei den Gesprächen mit Kritikern sicher ein Thema sein, das im weltweit meisterverkauften Unkrautvernichter Roundup von Monsanto enthalten ist. Es steht im Verdacht, zu Erkrankungen bis hin zu Krebs zu führen. Roundup wird unter diesem Namen künftig von Bayer verkauft werden – wie auch andere bekannte Produkte Monsantos Geld in die Kassen der Leverkusener spülen sollen. Schließlich muss die gute Rendite, die man den Aktionären als Folge der Übernahme versprochen hat, erst mal verdient werden. [vef]

04.06.2018 |

Pakistan: Konventionelle Baumwolle ist flächendeckend gentechnisch verunreinigt

Baumwolle Ein Großteil der Baumwolle auf dem Weltmarkt ist gentechnisch verändert. Foto: Simone Knorr

Die gentechnikfreien Baumwollsorten in Pakistan sind durch Bt-Baumwolle gentechnisch verunreinigt. Das meldete die pakistanische Zeitung The News und sieht darin eine Ursache für die zunehmenden Resistenzen bei Schädlingen.

Seit 2010 darf in Pakistan gentechnisch veränderte Baumwolle kommerziell angebaut werden, die Bt-Toxine zur Abwehr von Schädlingen produziert. Nach Angaben der industrienahen Organisation ISAAA wächst inzwischen auf 97 Prozent der pakistanischen Anbaufläche Bt-Baumwolle. Sie hat inzwischen auch die gentechnikfreien pakistanischen Baumwollsorten kontaminiert, wie jetzt das Pakistan Central Cotton Committee einräumte. Alle 15 großflächig angebauten gentechnikfreien Sorten, die von privaten Züchtern oder staatlichen Organisationen entwickelt worden seien, hätten sich als verunreinigt erwiesen, berichtete The News von einem Treffen der Behörde. Selbst die von den staatlichen Forschungsinstituten entwickelten Hochleistungssorten CIM-620 and CRIS-129 könnten nicht mehr als gentechnkifrei angesehen werden, heißt es im Text. Als Ursache nennen die von der Zeitung befragten Wissenschaftler die Übertragung des Bt-Erbguts durch Pollenflug und anschließende Befruchtung – und warnen vor einer großen Gefahr:
Beim Anbau von Bt-Baumwolle wird den Bauern empfohlen, immer auch einen Teil der Fläche mit gentechnikfreier Baumwolle zu bepflanzen. Dies soll verhindern, dass Schädlinge gegen die Bt-Gifte Resistent werden. Die Idee dabei ist, dass in den Bt-freien Refugien nicht resistente Insekten gedeihen und sich mit den Tieren paaren, die im Bt-Feld überlebten, weil sie eine Resistenz entwickelt haben. Dadurch würde in der nächsten Generation diese Resistenz quasi verdünnt und damit weniger wirksam. Wenn allerdings die gentechnikfreien Sorten verunreinigt sind und dadurch in den Refugien auch Pflanzen wachsen, die Bt-Gifte produzieren, geht das Konzept nicht mehr auf. Im Gegenteil: Das Risiko, dass in solchen Refugien mit geringem Bt-Anteil Resistenzen entstehen ist besonders groß, da die Schädlinge weniger von dem Gift aufnehmen und sich leichter daran gewöhnen können.

Die Verunreinigung gentechnikfreier Baumwolle ist nicht nur in Pakistan ein Problem: Das Nachbarland Indien ist mit einem Marktanteil von 66 Prozent der wichtigste Produzent von Bio-Baumwolle. Diese müsste qua Vorschrift gentechnifrei sein – ist sie aber nicht. Das Schweizer Verbrauchermagazin Saldo hatte im vergangenen Jahr hohe Gentechnik-Verunreinigungen in zertifizierter Bio-Baumwolle aus Indien gefunden. Allerdings ließ sich nicht nachweisen, ob das vom Labor gefundene Bt-Erbgut aus verunreinigtem Saatgut stammte oder ob bei der Verarbeitung Fasern von Bt-Baumwolle hinzukamen. In Indien wächst auf rund 90 Prozent der Fläche Bt-Baumwolle. [lf]

30.05.2018 |

Baysanto: 60 Tage Einspruchsfrist gegen US-Genehmigung

Mnst Bayer-Monsanto (Foto: Friends of the Earth Europe, bit.ly/3CC-BY-NC-SA20, bit.ly/foee8)

Das Justizministerium der USA hat Klage gegen die Übernahme des Saatgutgiganten Monsanto durch den Chemiekonzern Bayer eingereicht. Zugleich legte es dem Gericht einen mit Bayer ausgehandelten Vergleich vor. 60 Tage lang können bei der US-Justizbehörde jetzt noch Einwände gegen die Fusion geltend gemacht werden, bevor ein US-Gericht entscheidet, ob der 62,5 Millionen-Dollar-Deal im öffentlichen Interesse liegt.

Wie berichtet ist Bayer bereit, Geschäftsbereiche im Wert von 7,6 Milliarden Euro zu verkaufen – von Gemüsesaatgut- bis IT-Geschäft. Wie die Kartellwächter des US-Justizministeriums am Dienstag mitteilten, beseitigten die geplanten Veräußerungen Bayers an den Konkurrenten BASF auch in den USA sämtliche wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Die Verkäufe seien das größte Paket, das bei einer Übernahme in den USA bislang gefordert wurde, hieß es in der Presseinformation. Das jetzt eingeleitete Gerichtsverfahren soll laut Medienberichten eher formalen Charakter haben.

Entsprechend optimistisch äußerte sich der Bayer-Konzern selbst: „Mit der Freigabe des Department of Justice stehen wir jetzt kurz vor dem Ziel, ein führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft zu schaffen“, jubilierte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann. Man erwarte die noch ausstehenden kartellrechtlichen Genehmigungen für die Übernahme Monsantos „in Kürze“. Wie ein Sprecher dem Infodienst Gentechnik sagte, fehlen von den rund 30 weltweit erforderlichen Freigaben „im Wesentlichen“ noch Kanada und Mexiko.

Die europäische Wettbewerbskommissarin, bei denen sich die US-Behörde für die gute Zusammenarbeit bedankte, hatte bereits im März ihr grundsätzliches Okay für die Fusion gegeben. Gestern bestätigte sie dann noch, dass BASF ein geeigneter Käufer für die abzugebenden Geschäftsbereiche Bayers sei. Erst kürzlich hatte sich die Firma KWS Saat erneut an deren Kauf interessiert gezeigt mit dem Argument, dass sie die nach EU-Recht erforderliche Erfahrung im Gemüsesaatgutgeschäft mitbringe.

Laut Presseinformation will Bayer nun in den nächsten zwei Monaten die geforderten Geschäftsbereiche an BASF übertragen. Danach könne die Monsanto Company ins Unternehmen integriert werden. Das Führungsteam für den dann größten Agrarkonzern der Welt steht schon fest. Der bisherige Monsanto-Chef Hugh Grant wird nicht mehr dabei sein. Ob mit der Übernahme auch der Name Monsanto verschwinden wird, der mit zwielichtigen Geschäftspraktiken und zahlreichen Gerichtsverfahren verbunden ist, wollte der Bayer-Sprecher noch nicht bekannt geben. Vor allem wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat laufen in den USA eine Reihe von Sammelklagen.

Der Bayer-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2017 mit fast 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Monsanto brachte es mit rund 20.000 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von rund 14,6 Milliarden Dollar. Im fusionierten Megakonzern werden Agrar- und Pharmasparte dann etwa gleich groß sein. Bei der Bayer-Hauptversammlung vergangene Woche wurde die Übernahme von Umweltverbänden wie von Aktionären heftig kritisiert. [vef]

29.05.2018 |

Gentechnikfreie Kartoffeln widerstehen der Krautfäule

Kartoffel Kartoffelvielfalt aus den Anden (Foto: Luigi Guarino/flickr)

Herkömmlich auf Krautfäule-Resistenz gezüchtete Kartoffeln widerstehen der Krankheit ebensogut wie gentechnisch veränderte (gv-) Knollen. Das ergab eine Studie der Universität Wageningen in den Niederlanden. Während die Forscher an der Gentechnik-Variante immer noch basteln, wird die gentechnikfreie resistente Kartoffel längst angebaut.

Die Kraut- und Knollenfäule ist eine Pilzkrankheit, die vor allem in feuchten Jahren die Kartoffelernte massiv schädigen kann. Die Universität Wageningen forscht bereits seit über zehn Jahren an einer Kartoffel, die gegen die Krankheit resistent ist. Dazu setzten die niederländischen Wissenschaftler einer Kartoffel der Sorte Desirée Gene von südamerikanischen Wildkartoffelarten ein, denen die Krautfäule nichts anhaben kann. Dieser Einbau von arteigenen Genen wird cisgen genannt und unterliegt ebenso wie der transgene Einbau artfremder Gene dem EU-Gentechnikrecht. Bisher befinden sich die cisgenen Kartoffeln noch im Versuchsstadium und sind nicht für den kommerziellen Anbau zugelassen.
In einem ihrer Versuche haben die Wageninger Forscher ihre Gentech-Knolle mit der ursprünglichen, gegen Krautfäule empfindlichen Sorte Desirée verglichen sowie mit der ungarischen Sorte Sarpo Mira, die durch herkömmliche Zucht resistent gegen Krautfäule gemacht wurde. Das Ergebnis: Bei beiden resistenten Sorten ließ sich der Einsatz an Fungiziden ohne Ernteausfälle um 80 bis 90 Prozent verringern.
Der große Unterschied: Sarpo Mira ist auf dem Markt als Pflanzkartoffel verfügbar und kann von den Landwirten sofort angebaut werden. Die Wageninger Gentech-Knolle dagegen wird zwar seit 2009 in Freilandversuchen getestet. Zuerst in den Niederlanden und in Irland, seit 2015 läuft ein Anbauversuch in der Schweiz, der bis 2019 dauern soll. Doch bis heute wurde für diese Kartoffel keine Anbauzulassung in der EU beantragt. Da eine solche Zulassung üblicherweise mehrere Jahre dauert, wird die Wageninger gv-Kartoffel den Landwirten in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Der Konzern BASF hatte übrigens schon 2011 für eine im Freiland getestete, gegen Krautfäule resistente gv-Knolle namens „Fortuna“ die Anbauzulassung beantragt. Der Konzern zog den Antrag 2013 zurück und verabschiedete sich mit seinen Gentechnik-Aktivitäten aus Deutschland. [lf]

25.05.2018 |

Bayer will Monsanto "in Kürze" übernehmen

Protestaktion von Inkota vor der Bayer-Hauptversammlung Foto: Fritz Schadow / INKOTA-netzwerk Protestaktion von Inkota vor der Bayer-Hauptversammlung Foto: Fritz Schadow / INKOTA-netzwerk

Dem Bayer-Konzern fehlen weiterhin behördliche Genehmigungen, um den Saatgutgiganten Monsanto übernehmen zu können. Das musste Bayer-Chef Baumann heute bei der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft in Bonn einräumen. Bekommt er die weltweit 30 erforderlichen Freigaben nicht bis 14. Juni zusammen, könnte der umstrittene 62,5 Milliarden Dollar-Deal noch wesentlich teurer werden oder ganz scheitern.
Denn wie das Manager-Magazin berichtet, kann Monsanto vom Vertrag zurücktreten, wenn die Übernahme bis dahin nicht weltweit genehmigt ist. In diesem Fall müsste Bayer eine Entschädigung von zwei Milliarden US-Dollar zahlen. Und wenn der amerikanische Saatguthersteller sich entscheiden würde nachzuverhandeln, rechnen Experten damit, dass der Kaufpreis steigt.
Doch der Vorstandsvorsitzende von Bayer scheint zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, die Übernahme von Monsanto in Kürze abschließen zu können“, versicherte Werner Baumann den Aktionären. Man habe „fast alle entscheidenden Freigaben erhalten“. Nach Medienberichten fehlt noch die wichtige Zustimmung aus den USA. Dabei hatte es vor Wochen schon geheißen, Bayer sei sich mit dem US-Justizministerium einig geworden.
Aber auch wenn Bayer Monsanto vor dem 14.6. kaufen kann, wird es teurer als geplant: Baumann korrigierte die erwarteten Einsparungen durch Synergieeffekte von 1,5 auf 1,2 Milliarden US-Dollar nach unten. Außerdem müssen die Leverkusener nach dem Willen der Kartellbehörden Unternehmensteile im Wert von fast acht Milliarden Euro an den Konkurrenten BASF veräußern.
Verbände und Aktivisten weltweit nutzen die Zeit, um gegen die größte Firmenübernahme der Nachkriegsgeschichte zu Felde zu ziehen: Schon vor einer Woche hatten Tausende beim „Marsch gegen Monsanto“ in zahlreichen Ländern gegen den dann größten Agrarchemiekonzern der Welt protestiert. Und auch vor der Bayer-Hauptversammlung postierten sich heute wieder Bauern-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, um ihrer Kritik Gehör zu verschaffen: „Die Marktkonzentration im Agrarsektor bedroht die bäuerliche Landwirtschaft und die Ernährungssouveränität“, kritisierte etwa die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Der Megakonzern werde nach der Fusion noch mehr Patente auf Pflanzen anstreben; so werde die Saatgutvielfalt verloren gehen. „Statt Gentechnik durch die Hintertür fordern wir die Stärkung des Vorsorgeprinzips und Wahlfreiheit für Züchter, Bauern und Verbraucher“, so Annemarie Volling von der AbL.
Das „Wir haben es satt!“-Bündnis wandte sich gegen die Selbstdarstellung des Chemieriesen, man wolle etwas gegen den Hunger in der Welt tun: „Bayer ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern ein Konzern, der mit unserem Essen Milliardengewinne generieren will“, kritisierte Christian Rollmann. „Den 800 Millionen Menschen, die weltweit an Hunger leiden, ist durch die Zerstörung von bäuerlichen Strukturen und regionalen Saatgutmärkten nicht geholfen.“
Auch das Entwicklungsnetzwerk Inkota wies auf die fatalen Folgen des Konzentrationsprozesses in der Agrarindustrie vor allem für ärmere Länder hin: Die Saatgutpreise steigen, die Abhängigkeit von Spritzmitteln wächst, Kleinbauern weltweit überschulden sich. Daher fordert Inkota die Bundesregierung auf, gegen eine mögliche Fusion von Bayer und Monsanto vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen.
Für den grünen Bundestagsabgeordneten Harald Ebner steht Baysanto nicht für Innovation, sondern für die altbekannten Übel wie Pestizide, Gentechnik und Klagen gegen Umweltgesetze. Er fordert eine Agrarwende, um die Landwirtschaft „enkeltauglich“ zu machen. [vef]

23.05.2018 |

Indisches Gericht: Gentech-Saatgut kann nicht patentiert werden

Baumwolle Indien Foto: Jeremy Evans Thomas / flickr, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0-+-

Das oberste Gericht der indischen Hauptstadt New Delhi hat entschieden, dass in Indien gentechnisch veränderte Pflanzen wie Bt-Baumwolle nicht patentiert werden können. Der Gentechnikkonzern Monsanto hat dagegen Berufung eingelegt.

Das Urteil des Delhi High Court wurde in der indischen Presse einhellig als massiver Schlag gegen Monsanto und andere Gentechnik-Konzerne gewertet. Die Saatgut-Aktivistin Vandana Shiva bezeichnete die Entscheidung als „Sieg für die Saatgutfreiheit“. Gentechnik-Befürworter warnten, dass Indien damit den Anschluss an die biotechnologische Entwicklung verliere. Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskräftig. Der High Court hatte wegen der Bedeutung des Falls ausdrücklich die Berufung beim obersten indischen Gericht, dem Supreme Court, zugelassen. Dieser wird Mitte Juli die Parteien anhören, hat es aber abgelehnt, die Entscheidung des High Courts bis dahin auszusetzen. Im Moment sind die Patente damit außer Kraft gesetzt.

Worum geht es in dem Fall: Das indische Patentgesetz regelt in seinem Artikel 3, dass Pflanzen und Tiere nicht patentiert werden können. Dies gilt auch für Saatgut, einzelne Sorten und Arten sowie die wesentlichen biologischen Prozesse bei der Züchtung und Vermehrung. Erlaubt sind Patente lediglich für gentechnisch veränderte Mikroorganismen. Bei Bt-Pflanzen wird den Pflanzen Erbgut eines Bodenbakteriums eingebaut, damit sie dessen Bt-Toxine herstellen und sich damit gegen Schädlinge wehren können. Mit Verweis auf das Bodenbakterium hatte Monsanto ein indisches Patent für seine Bt-Baumwolle bekommen und verlangte deshalb von indischen Saatgutfirmen Lizenzgebühren, wenn sie die Bt-Technologie nutzten, um eigenes Saatgut für Bt-Baumwolle herzustellen. Einer dieser Lizenznehmer verweigerte die Gebührenzahlung und zweifelte die Rechtmäßigkeit des Patents an, worauf hin es zum Prozess kam und der High Court dem Lizenznehmer Recht gab. Aus Sicht der Richter ist der entscheidende Vorgang der biologische Prozess der Vermehrung, ohne den es kein Saatgut gebe und das geänderte Erbgut nutzlos sei. Und dieser Prozess dürfe nicht patentiert werden.

Das Gericht argumentierte auch, Monsanto könne seine Bt-Pflanzen offiziell als eigene Sorte registrieren lassen und dann – vergleichbar dem deutschen Sortenschutzgesetz – Lizenzgebühren verlangen. Allerdings erlaubt das indische Sortenrecht Züchtern und Landwirten, mit dem Saatgut weiter zu züchten und eigene Sorten zu entwickeln. Mit einem Patent könnte Monsanto das verbieten. [lf]

17.05.2018 |

Glyphosat-Studie: Spritzmittel verändern Darmflora

Campact übergibt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (re.) 450.000 Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (https://bit.ly/2k4ovMU; https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/) Campact übergibt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (re.) 450.000 Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (https://bit.ly/2k4ovMU; https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/)

Glyphosathaltige Herbizide verändern bereits in minimalen Dosen bei jungen Ratten biologische Parameter, die mit geschlechtlicher Entwicklung und genetischen Schädigungen verbunden sind. Zudem beeinflussen sie die Darmflora. Das sind erste Ergebnisse einer unabhängigen, crowd-finanzierten Langzeitstudie.

Begonnen hat diese Studie das auf Krebsforschung spezialisierte italienische Ramazzini-Institut zusammen mit Partnern in Italien, den USA und China. Sie vergleichen dabei die Wirkungen von purem Glyphosat und dem glyphosathaltigen Herbizid Roundup auf Ratten. Die Tiere bekommen den Wirkstoff in einer Menge verabreicht, die von der US-Umweltbehörde EPA als sicher für den Menschen bezeichnet wird: 1,75 Milligramm Glyphosat je Kilogramm Körpergewicht.
Die ersten, jetzt veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass sowohl Glyphosat als auch Roundup selbst in diesen kleinen Mengen die Darmflora der Versuchstiere schon deutlich verändert hatten, noch bevor sie die Pubertät erreichten. Welche gesundheitlichen Auswirkungen dies haben könne, müsse weiter erforscht werden, schreiben die Wissenschaftler.
Verändert haben sich nach Angaben des Ramazzini-Instituts auch biologische Parameter, die mit der geschlechtlichen Entwicklung der Tiere in Zusammenhang stehen, insbesondere bei weiblichen Ratten. Zudem sei bei jungen Tieren bei entsprechenden Tests eine signifikante Zunahme sogenannter Mikrokerne beobachtet worden. Dies gilt als Hinweis auf eine verstärkte Schädigung des Erbguts. Die Aufsätze mit den Daten dieser Untersuchungen seien bei Fachzeitschriften eingereicht und würden bald veröffentlicht, schreibt das Institut.

Finanziert hat das Ramazzini-Institut diese ersten Untersuchungen durch eine Crowdfunding-Kampagne unter seinen italienischen Unterstützern. Es weist darauf hin, dass die auf drei Monate angelegten Versuche lediglich die Kindheit und die Pubertät der Tiere abdeckten. Bereits dabei habe sich gezeigt, dass sich Glyphosat langfristig im Körper der Tiere anreichere. Den jetzt gefundenen Hinweisen wollen die Forscher deshalb in einer Langzeitstudie über das gesamte Lebensalter der Tiere nachgehen. Um die dafür veranschlagten Kosten von fünf Millionen Euro zu decken, haben sie eine neue Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Unterdessen hat die Bürgerbewegung Campact der Bundesumweltministerin heute 450.000 Unterschriften gegen den Unkrautvernichter Glyphosat überreicht. Svenja Schulze (SPD) wiederholte ihre Absicht, „den grundsätzlichen Glyphosat-Ausstieg in dieser Legislaturperiode zügig anzugehen“. [lf/vef]

16.05.2018 |

Wissenschaftler: kein Mückenschwund durch Gentech-Moskitos

Moskito Aedes aegypti Die Ägyptische Tigermücke (Foto: James Gathany, US Department of Health and Human Services / wikipedia, gemeinfrei)

Hunderttausende gentechnisch veränderter Tigermücken wurden in den vergangenen Jahren auf den Kaiman-Inseln ausgesetzt, damit die Insekten sich selbst ausrotten. Sie könnten die Population um 90 Prozent reduzieren, behauptete Hersteller Oxitec mehrfach. Die britische Organisation GeneWatch legte jetzt interne Behördenmails vor, wonach die Zahl der stechenden Mückenweibchen sogar stieg.
Zu diesem Ergebnis seien Wissenschaftler der staatlichen Mückenkontrollbehörde MRCU gekommen, heißt es in dem Bericht, den GeneWatch jetzt vorstellte. Dass die Gesamtzahl ägyptischer Tigermücken (Aedes aegypti) signifikant gesunken sei, belegten die vorliegenden Zahlen nicht, heißt es in einer Mail eines MRCU-Mitarbeiters. Die Behauptung der Hersteller, die Zahl der Tigermücken könne mithilfe der Gentech-Verwandten um bis zu 90 Prozent reduziert und die Population damit nahezu ausgerottet werden, sei übertrieben gewesen. Die Firma Oxitec, eine Ausgründung der Oxford University, verändert die Gene der männlichen Tigermücken so, dass der Nachwuchs bereits im Larvenstadium stirbt.
Der Bericht von GeneWatch zeigt außerdem, dass anders als von den Organisatoren behauptet, auch Zehntausende weiblicher Tigermücken freigesetzt worden sein könnten. Nach Stichprobenzählungen bezweifelt ein MRCU-Wissenschaftler, dass Oxitecs Technik ausreichend ausgereift ist, um die weiblichen Mücken bei der Zucht in riesigen Brutschränken auszusortieren. Der Bevölkerung war versichert worden, man lasse nur männliche Tigermücken fliegen, die nicht stechen und damit auch keine Krankheiten übertragen können. Weibliche Tigermücken sind Hauptüberträger des gefährlichen Dengue-Fiebers und des Zika-Virus, weshalb sie auch Gelbfiebermücken genannt werden.
Gesundheitsministerium und die Mückenkontrollbehörde MRCU bestätigten dem Portal Caymannewsservice nach eigenen Angaben die Recherchen. Sie wollen sich demnächst offiziell dazu äußern. Die Organisation GeneWatch hatte sich unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz Einblick in den Email-Verkehr der MRCU erstritten. GeneWatch zitiert Mails, wonach der Jahresbericht der MRCU zum Mückenversuch teilweise von Oxitec verfasst worden sei. Dort sei zu lesen, die Population von Aedes aegyptii im Versuchsgebiet West Bay sei um 60 Prozent verringert worden. Ein MRCU-Mitarbeiter warnte davor, den Ruf der MRCU mit solchen Behauptungen aufs Spiel zu setzen.
Auch für das Gesundheitsministerium von Malaysia, wo Oxitec 2010 versuchsweise Gentech-Mücken freiließ, ist die Methode laut GeneWatch wenig praktikabel und zudem teuer. Die malaysische Regierung habe mit Gesamtkosten von fast 26 Millionen Dollar gerechnet, um die Gentech-Mücken in vier ausgewählten Staaten freisetzen zu können, heißt es in dem Bericht. In Panama waren 2014 rund 300.000 gv-Tigermücken zum Gesamtpreis von 620.000 Dollar freigesetzt worden. Folgeprojekte im Millionenhöhe wollte die Regierung dort nicht mehr finanzieren.
Zwar behauptete Oxitec auch in Panama, die Zahl der Tigermücken sei im Testgebiet um 90 Prozent reduziert worden. GeneWatch vermisst hier allerdings ebenfalls ausreichende Daten, die das belegen. Oxitec zähle meist nur die Larven und nicht die erwachsenen Mücken, kritisiert die Organisation. Außerdem habe sich die Befürchtung vieler Naturschützer bestätigt, dass verwandte Arten sofort in die entstehende Lücke drängen: Im Testgebiet stieg plötzlich die Zahl asiatischer Tigermücken (Aedes albopictus).
Auch auf den Kaimans hat man sich vom ursprünglichen Plan verabschiedet, das bislang begrenzte Pilotprojekt auf die größte der drei Karibik-Inseln auszuweiten. Anfang des Jahres hieß es, die Kosten von acht Millionen Dollar seien zu hoch. GeneWatch vermutet den wahren Grund jetzt im mangelnden Erfolg der Aktion. Die Mückenkontrollbehörde MRCU macht sich unterdessen Gedanken über Alternativen. [vef]

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