18.11.2004 |

Monsato-Aktien bleiben attraktiv dank Rückenwind aus Brüssel

Die Experten vom Magazin "FOCUS-MONEY" halten die Aktie von Monsanto für attraktiv.Das Unternehmen verdiene sein Geld unter anderem mit gentechnisch behandeltem Saatgut. Jüngst hätten die Ernährungsberater der Europäischen Union einige Mitglieder beruhigt. Der gentechnisch bearbeitete Mais von Monsanto sei nach Angaben der Brüsseler Experten unbedenklich.</p><p><a href ="http://www.aktiencheck.de/analysen/4_511609.html">AktienCheck</a>

17.11.2004 |

Vom Schnitzel bis zur Milch: Greenpeace stellt neues Nachweisverfahren für tierische Lebensmittel vor

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat ein neues Verfahren zum Nachweis von gentechnisch veränderten Futterpflanzen in Tiernahrung vorgestellt. Die erstmals an Schweinen angewandte Technik könne noch im Fleisch nachweisen, welche Pflanzen die Tiere erhalten haben, teilte Greenpeace am Dienstag in Bonn mit. Dazu werde das Tierfutter mit einem Marker aus einer speziellen Mischung von Wasserstoff- und Sauerstoffatomen besprüht. Mit dem Markierungssystem ließen sich Gen-Soja oder Tiermehl eindeutig kennzeichnen und Qualitätskontrollen wesentlich vereinfachen. «Wir erwarten, dass der Markt für gentechnikfreie Ware davon profitieren wird» sagt Christoph Then, Veterinärmediziner von Greenpeace.</p><p><a href= "http://de.news.yahoo.com/041116/12/4apvo.html">Yahoo Nachrichten</a></p><p><a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=9757">ngo-online:Markierte Gentechnik</a>

17.11.2004 |

Greenpeace fordert: Bayer soll auch Gen-Projekte in Europa aufgeben

Bayer gibt die Forschung an genmanipulierten Pflanzen in Indien auf. Das teilte das Leverkusener Unternehmen dem Greenpeace Büro in Indien vergangene Woche mit. Danach "will Bayer Crop Science in den nächsten Jahren seinen Schwerpunkt auf die normale Pflanzenzüchtung verlegen". Ein Bayer-Sprecher bestätigte den Ausstieg und sagte, man wolle sich auf bestimmte Teilbereiche konzentrieren und beobachte die konstante Verbraucherablehnung in Europa mit Sorge. "Bayer sollte auch in Europa klare Zeichen setzen und jetzt seine Zulassungsanträge zu Gen-Reis, Gen-Raps und Gen-Mais zurückziehen", fordert Christoph Then, Gentechnikexperte von Greenpeace Deutschland.</p><p><a href = "http://www.g-o.de/index.php?cmd=wissen_details&id=1914&datum=2004-11-16">geoscience: Keine Gen-Pflanzen mehr in Indien</a>

17.11.2004 |

US-Mais bedroht mexikanische Farmer

Mexikanische Maisbauern fürchten sich vor der immer größeren Konkurrenz ihrer Kollegen aus den USA. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: zum einen erhalten die US-Bauern finanzielle Unterstützung und fahren mit Hightech-Landwirtschaft größere Erträge ein, zum anderen wächst der Druck innerhalb der Freihandelspartner der NAFTA, die vor zehn Jahren zwischen Kanada, den USA und Mexiko gegründet wurde. Die US-Bauern stehen Umweltschäden dabei gleichgültig gegenüber: sie setzen große Mengen an Pestiziden und Düngemitteln ein. Zahlreiche mexikanische Umweltgruppen fürchten , dass genetisch veränderter Mais von den USA nach Mexiko exportiert werden und dort die traditionellen Sorten verunreinigen wird.</p><p><a href="http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=041116032">Pressetext austria</a>

17.11.2004 |

Genkritiker fahren zur Innoplanta-Tagung

Mit einer Protestaktion zur Innoplanta-Jahrestagung am Mittwoch, 17. November in Magdeburg wollen sich Gentechnik-Gegner aus dem gesamten Bundesgebiet zu Wort melden und die Argumente der Gentechnikindustrie nicht unwidersprochen lassen.Auch die Redner der Innoplanta-Tagung, so Oliver Wendenkampf vom BUND, müssen sich fragen lassen, ob und wann die Gentechnikindustrie in einenbundesweiten Haftungsfonds für Gentechnikschäden einzuzahlen gewillt ist.</p><p><a href = "http://www.volksstimme.de/news/anhalt/schoenebeck/show_fullarticle.asp?AID=610911&Region=Schönebeck&Template=FullArticle_lang&Column=">Magdeburger Volksstimme: Heute Protest</a>

16.11.2004 |

Clement zieht Industriepolitik Verbraucherschutz vor

Die Bundesregierung soll nach Auffassung von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement die Interessen der Industrie noch offensiver gegenüber Forderungen von Umwelt- und Verbraucherschützern vertreten. Im Blick hat er dabei auch die Gentechnik. In einem am Montag veröffentlichten Wirtschaftsreport wird konkret die Novellierung des Gentechnikgesetzes genannt, die nicht dazu führen dürfe, "dass sich die Industrie weitgehend vom Markt zurückzieht".</p><p><a href = "http://www.ftd.de/pw/de/1100336577106.html?nv=hpm">FTD: Deutschlands Stärke ist die Produktion</a>

15.11.2004 |

Mit und ohne Gentechnik: Spur der Futtermittel führt zu Fleisch, Milch und Eiern

Greenpeace hat die Erprobung eines neuen Markierungssystems in Auftrag gegeben, mit dem sich unter anderem die Spur gentechnisch veränderter Futtermittel bis ins Lebensmittelregal verfolgen lässt. Erstmals werden die Ergebnisse und andere mögliche Anwendungen des Markierungssystems auf der Pressekonferenz vorgestellt.</p><p><a href="http://www.brokerage.de/brokerageadhoc_full.cfm?ID=34206">Einladung zur Greenpeace-Pressekonferenz</a>

15.11.2004 |

CDU/CSU-Fraktion fordert Überarbeitung des Gentechnikgesetzes

Die Bundesregierung soll nach dem Willen der CDU/CSU-Fraktion das Gentechnikgesetz grundlegend überarbeiten und ergänzen. Beispielsweise müsse klargestellt werden, dass genehmigte wissenschaftliche Feldversuche zu Forschungszwecken kein "Inverkehrbringen" im Sinne des Gesetzes auslösen. Die Flurstücksbezeichnung des Grundstücks müsse beim Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen dem nichtöffentlichen Teil des Standortregisters vorbehalten bleiben und ausschließlich zu Überwachungszwecken dienen.</p><p><a href="http://www.bundestag.de/bic/hib/2004/2004_278/04.html">hib-Meldung</a></p><p><a href="http://www.mysan.de/article26527.html">Pressemitteilung der CDU: Bundesregierung versagt bei der Biotechnologie</a>

15.11.2004 |

Genfähren aus dem Katalog

Der Europäische Forschungsverbund AGRIKOLA baut eine umfangreiche RNA-Interferenz-Bibliothek auf. Sie soll dabei helfen, die Funktion von Pflanzengenen zu entschlüsseln.Die fertigen Genfähren können Wissenschaftler aus aller Welt künftig aus einem Katalog auswählen, über Ressourcenzentren bestellen und für ihre Forschung verwenden. Außerdem werden im Rahmen des Projekts mit etwa 5000 der Vektoren rund 50.000 veränderte Pflanzen erzeugt. Das Saatgut können Wissenschaftler in Zukunft ebenfalls über die öffentlichen Ressourcenzentren erhalten.</p><p><a href="http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/bericht-36271.html">innovations report</a>

15.11.2004 |

Bayer verzichtet in Indien auf Gen-Pflanzen

Bayer gibt die Forschung an genmanipulierten Pflanzen in Indien auf. Das teilte das Leverkusener Unternehmen dem Greenpeace Büro in Indien vergangene Woche in einem Schreiben mit. Danach "will Bayer Crop Science in den nächsten Jahren seinen Schwerpunkt auf die normale Pflanzenzüchtung verlegen". Alle bisherigen Projekte wurden gestoppt.</p><p><a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=617125&firmaid=6343">Pressemitteilung von Greenpeace</a></p><p><a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=9738">ngo-online: Macht der Verbraucher</a>

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