05.12.2004 |

Das UNO "Jahr des Reises" - ein riesiger Fake

"Hunger ist kein Problem der Produktion, sondern eines der Verteilung", sagt Karsten Wolff von der Kampagne "Save our Rice" über das "Internationale Jahr des Reises". Im Gespärch mit dem kritischen Technikmagazin "telepolis" analysiert er die Gefahren für den Reis-Anbau durch Patentierungen und Genreis.</p><p><a href ="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18913/1.html">Telepolis: Wundermittel oder Märchen?</a>

05.12.2004 |

Künast: "EU-Kommission wird keine wesentlichen Einwände gegen Gentechnikgestz haben"

Die Landwirtschafts- und Verbraucherministerin Künast im Interview mit der Welt am Sonntag: "Wir setzen mit diesem Gesetz die EU-Freisetzungsrichtlinie um. Die EU hat leider keine EU-weit geltenden Rahmenregelungen zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft erlassen. Die Freisetzungsrichtlinie räumt den Mitgliedstaaten aber ausdrücklich die Möglichkeit ein, nationale Regelungen zu schaffen, die die sogenannte Koexistenz ermöglichen und dauerhaft den Bereich der gentechnikfreien Landwirtschaft sichern. Ich bin zuversichtlich, daß es am Ende keine wesentlichen Einwände der EU-Kommission gegen das Gentechnikgesetz geben wird."</p><p><a href ="http://www.wams.de/data/2004/12/05/370069.html">Welt am Sonntag: "Wir sichern das Traditionelle" (Interview mit Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Renate Künast)</a></p><p><a href ="http://www.wams.de/data/2004/12/05/370068.html?s=1">Welt am Sonntag: BASF: Gentechnik-Gesetz bringt Industrie in Aufruhr und Forscher in Not</a></p><p><a href ="http://www.wams.de/data/2004/12/05/370070.html">Welt am Sonntag: "Schaden für den Forschungsstandort" (Interview mit Bayer-Vorstand Bernward Garthoff; im Bayer Ausichtsrat sitzt auch der Chef der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, Ernst Luwig Winnacker)</a>

03.12.2004 |

Bundestag verbietet Patente auf menschliche Gene

Der Bundestag hat am Freitag die Umsetzung der europäischen Biopatentrichtlinie beschlossen. Das Gesetz verbietet das Klonen von Menschen, den Eingriff in das menschliche Erbgut und Stoffpatente auf menschliche Gene. Im Gegenzug können genetische Veränderungen bei Tieren und Pflanzen patentiert werden. Während vor dem Reichstag 30 Greenpeace-Aktivisten mit rund 50 in Eisblöcken eingefrorenen Babypuppen gegen "Patente auf Leben" protestierten, verabschiedete innen das Parlament mit den Stimmen von Rot-Grün und der Union die neuen Patentregelungen für biotechnologische Erfindungen. Greenpeace forderte die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für eine Änderung der europäischen Biopatentregelungen einzusetzen.
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<a href="http://www.taz.de/pt/2004/12/04/a0127.nf/text"></a>

02.12.2004 |

NABU fordert andere "Sicherheitsforschung"

Obwohl das neue Gentechnikgesetz erstmals Umweltschäden haftbar macht, sind die Kontrollen für die Landwirtschaft vage fomuliert. Das kritisierte der Naturschutzbund (nabu) auf der Tagung zu Risiken und Sicherheit von Gen-Landwirtschaft. Es könne nicht sein, dass ein Gentechnik-Konzerne wie Monsanto "über ökologische Sicherheitsbestimmungen wacht", so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Derzeit sei man ausschließlich auf Ergebnisse der Industrie angewiesen, bestätigt Harmut Vogtmann, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz.</p><p><a href ="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=9901">NGO-online: Risiken des Gen-Anbaus unzureichend erforscht und finanziert</a></p><p><a href = "http://www.mysan.de/article29027.html">mysan: NABU fordert unabhängige ökologische Sicherheitsforschung</a>

02.12.2004 |

sterreich: Können Gentechnikfreie Regionen in der EU abgesichert werden?

Bei der der aktuellen Aussprache im Ausschuss für Land-und Forstwirtschaft war die Frage derZulassung gentechnisch veränderter Pflanzen auf europäischer Ebene das zentrale Thema.Die Entwicklung habe gezeigt, dass sich die neuenEU-Mitgliedstaaten GVO kritischen Argumenten durchaus anschlössen.Wichtig sei es nun, eine Strategie Österreichs für denUmweltministerrat zu entwickeln, um den Anbau von gentechnischverändertem Mais zu verhindern. Notwendig sei es vor allem auch, diediesbezüglichen Bemühungen der Regionen zu unterstützen. EineAuswegstrategie wäre es auch, das Selbstbestimmungsrecht der Regionenauf gentechnikfreie Zonen zu verankern.</p><p><a href ="http://www.politikportal.at/?goto=%2Fmeldung.php?schluessel=OTS_20041203_OTS0304">Politikportal.at (Österreich)</a>

01.12.2004 |

Erfolglose Lobbyisten

Dr. Hans Theo Jachmann, Geschäftsführer der Syngenta Agro Deutschland GmbH, bedauert: "Wenn ich bedenke, dass wir zehn Jahre Lobbyarbeit gemacht haben, ist das Resultat enttäuschend." Die vier Big Player im Agarobusiness, Syngenta, Bayer Crop Science, BASF und KWS Saat konnten die Menschen offensichtlich nicht von der Harmlosigkeit ihrer Gen-Pflanzen überzeugen. Nun beklagen sie, dass sie nach dem neuen Gesetz dafür verantwortlich sind, dass sich beim Forschen Gen-Pflanzen nicht unkontrolliert im Freien ausbreiten.</p><p><a href ="http://www.agroonline.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&id=16180&currPage=">Agroonline: Freilandversuche bald unmöglich</a>

30.11.2004 |

Das Unternehmen Gentechnik ist nicht steuerbar

Experten diskutierten in Fulda über Pflanzen, deren Erbgut verändert worden ist. Bei der Fachtagung der "Interessengemeinschaft für gesunde Lebensmittel" wird klar, dass die Sorge der Experten wächst. Christoph Then ist Tierarzt und Streiter bei Greenpeace. Natürlich "ist noch niemand tot umgefallen" durch die Folgen der Gentechnik auf dem Acker. Doch all das, was die Industrie als Segnungen verkaufe, sei unreif, zufällig und nicht steuerbar.</p><p><a href ="http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt_und_hessen/?cnt=597777">Frankfurter Rundschau: Alles halb so wild?</a>

29.11.2004 |

Syngenta stoppt Gentechnik-Projekte in Europa

Der weltgrößte Agrochemiekonzern Syngenta aus Basel hat in Europa alle Feldversuche mit genveränderten Pflanzen und Saatgut-Sorten gestoppt. Syngenta steige zwar nicht aus der Gentechnik aus. Aber in Europa habe der Konzern wegen des Widerstands der Öffentlichkeit, hoher Genehmigungshürden und fehlender Märkte alle Projekte auf Eis gelegt. Für Syngenta habe sich erwiesen, dass klassische Methoden ohnehin häufig effektiver seien als die Biotechnologie.</p><p><a href ="http://www.welt.de/data/2004/11/29/367216.html">Die Welt: Weltgrößter Agrochemiekonzern verlagert Biotechnologieforschung komplett in die USA</a>

29.11.2004 |

Deutschland stimmt in Brüssel erstmals für GVO Zulassung

Erstmals seit 1996 stimmte Deutschland im zuständigen EU-Ausschuss heute für die Zulassung eines neuen GVO. Die Abstimmung über das Konstrukt war nach Zweifeln an seiner gesundheitlichen Unbedenklichkeit und einer drohenden 2/3 Ablehnung im September vertagt worden. Trotz des deutschen Sinneswandels kam allerdings keine qualifizierte Mehrheit für die Zulassung (nur Import, nicht Anbau) des Monsanto-Mais Mon863 zustande. Dafür stimmten Deutschland, Frankreich, UK, Schweden, Finnland, Portugal, Niederlande und Estland, dagegen Österreich, Dänemark, Griechenland, Italien, Luxemburg, Zypern, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen und Slovenien. Die Slovakei, Irland, Spanien, Tschechien und Belgien enthielten sich. Deutschland hatte sich bisher regelmäßig enthalten, wenn Grüne und SPD sich in der Regierung nicht einigen konnten.</p><p><a href ="http://www.fr-aktuell.de/_inc/_globals/print.php?client=fr&ref=ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?sid=edf0c47d19cc05c7f4f7cbd307a97ab2&cnt=597715">Frankfurter Rundschau: Gen-Mais bleibt draußen</a></p><p><a href="http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/die_seite_3/?cnt=597650">Frankfurter Rundschau: Kommentar: Die neue Unübersichtlichkeit</a></p><p><a href = "http://www.taz.de/pt/2004/11/30/a0139.nf/text.ges,1">taz: Keine Mehrheit für Gen-Pflanzen [30.11.]</a></p><p><a href ="http://saveourseeds.org/downloads/fact_sheet_mon_863.htm">Save our seeds: Fact Sheet Mon 863</a></p><p><a href ="http://www.foeeurope.org/dont_put_my_health_at_risk/?de">Friend of the Earth Europe: Abstimmungsverhalten der Länder zur Aufhebung der nationalen Einfuhrverbote</a>

26.11.2004 |

Zu Recht setzt der Bundestag dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen Grenzen

Es wird nun wieder viel darüber lamentiert werden, dass die Deutschen hypersensible, ängstliche Wesen seien, dass sie sich den hoffnungsvollen Zukunftsbranchen verschlössen und fast jeder neuen Technik misstrauten.Und es ist wahr: Das Gesetz, das die rot-grüne Regierung im Bundestag mit ihrer Mehrheit durchsetzte, erschwert den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland erheblich. Da auch andere Länder Europas abgestufte Restriktionen vorsehen, wird die Bio-Tech-Industrie hier einen steinigen Acker vorfinden. Fortschrittsverweigerung?</p><p><a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/740/43697/">Süddeutsche Zeitung: Die Saat geht noch nicht auf</a></p><p><a href="http://zeus.zeit.de/hb/630653.xml">Die Zeit: Gentechnik-Gesetz tritt 2005 in Kraft</a></p><p><a href="http://www.ftd.de/pw/de/1100940009656.html?nv=se">Financial Times Deutschland: Bundestag verabschiedet Gentechnikgesetz</a></p><p><a href="http://www.bioland.de/presse/pm/2004_11_26.htm">Pressemitteilung von Bioland: Mehr Schutz und Sachlichkeit per Gesetz</a></p><p><a href="http://www.bund.net/lab/reddot2/aktuell_pressemitteilungen_4086.htm">Pressemitteilung vom BUND: Gentechnikgesetz richtungsweisend für Europa</a></p><p><a href="http://www.nabu.de/modules/presseservice/index.php?show=384&db=">Pressemitteilung vom NABU: Umwelt- und Naturschutz ist Verlierer des neuen Gentechnikgesetzes</a></p><p><a href="http://www.bundesregierung.de/Nachrichten-,417.588691/artikel/Gentechnikgesetz-kann-in-Kraft.htm">Die Bundesregierung: Gentechnikgesetz kann in Kraft treten</a></p><p><a href="http://www.gene.ch/genpost/2004/Jul-Dec/msg00256.html">GenPost: Greenpeace erwartet 2005 nur geringen Anbau von Gen-Mais. Kommentar zum Gentechnikgesetz</a>

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