23.12.2004 |

Verunreinigtes Rapssaatgut im Saarland: Probenahme ist abgeschlossen

Auf Veranlassung des saarländischen Umweltministeriums sind im Saarland mehr als 12 000 Blattproben von Rapsfeldern gezogen werden, auf denen Saatgut ausgebracht wurde, das Spuren von genmanipulierten Sorten enthielt. Die Proben werden nun aufbereitet und analysiert. Mit Ergebnissen ist gegen Ende Januar zu rechnen.</p><p><a href ="http://www.verivox.de/news/ArticleDetails.asp?aid=4721&pm=1">Pressemitteilung des saarländischen Umweltministeriums</a>

22.12.2004 |

Der perfekte Weihnachtsbaum

Alle Jahre wieder wird sie zum Objekt der Begierde: die perfekte Tanne. Kaum steht sie als Weihnachtsbaum im Wohnzimmer, ist das sensible Nadelgehölz den kritischen Blicken der ganzen Familie ausgesetzt. Entweder ist sie zu mickrig, zu krumm oder zu stark nadelnd. Doch damit soll bald Schluß sein: Forscher in Dänemark basteln an der perfekten Nordmann-Tanne. Im Botanischen Labor in Kopenhagen und bei Testversuchen auf der Insel Fünen soll mit Hilfe der Gentechnik ein perfekter Baum entstehen, der die Familien in einhelliges Schwärmen versetzt: Der geklonte Weihnachtsbaum.</p><p><a href ="http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/21/aus_aller_welt/723995.html">Berliner Morgenpost: Dänische Forscher wollen Nordmanntannen klonen</a>

22.12.2004 |

Verbraucher nutzen ihre Macht

Die europäischen Verbraucher sind vernunftbegabte Menschen. Sie orientieren sich beim Einkaufen selbstverständlich am Preis. Aber eben nicht nur. Eine Studie hat jetzt ergeben, dass zwei Drittel aller Befragten aus acht EU-Ländern darauf achten, sich im Großen und Ganzen gesund zu ernähren. Zunehmend lehnen die Europäer gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. 44 Prozent der Befragten wollen solche Produkte unter keinen Umständen konsumieren. Noch vor drei Jahren lag dieser Anteil noch bei nur einem Drittel.</p><p><a href ="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/meinung/405989.html">Berliner Zeitung: Unter keinen Umständen Gen-Food</a>

22.12.2004 |

Gentech-Pflanzen erfüllen Erwartungen nicht

Zehn Jahre sind vergangen seit der Zulassung des ersten genmanipulierten Lebensmittels, der so genannten Antimatschtomate. Seither hat die Agro-Gentechnik einen anscheinend beispielhaften Triumphzug hinter sich. Die weltweite Anbaufläche gentechnisch manipulierter Pflanzen ist mittlerweile auf die doppelte Größe Deutschlands, knapp 70 Millionen Hektar, angewachsen. Wenn man die Thesen, mit denen Konzerne und Politik seit Jahren um gesellschaftliche Akzeptanz buhlen, auf ihre wissenschaftliche Haltbarkeit prüft, bleibt vom schönen Schein nicht viel übrig.</p><p><a href ="http://www.umweltinstitut.org/frames/gen/erwartungennicht.htm">Umweltinstitut München: Sechs falsche Argumente für Gentechnik</a>

21.12.2004 |

Müller bemüht Gericht wegen Licht

"Statt den Wünschen der Verbraucher nachzukommen und Gen-Soja und Gen-Mais im Kraftfutter der Milchkühe auszuschließen, zerrt Müller Greenpeace erneut vor Gericht", kritisiert Carmen Ulmen, Gentechnik-Sprecherin bei Greenpeace. "Müller will nun gerichtlich durchsetzen, dass Greenpeace nicht mehr 'mittels eines Dia-Projektors Aussagen auf Wände von Werksgebäuden' projizieren darf." Mit Hilfe des Projektors wurde der Text: "Müllermilch = Gen-Milch* *hergestellt mit genmanipuliertem Tierfutter" an eine Wand des Molkereibetriebes in Leppersdorf geworfen.</p><p><a href ="http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_politik/7732.php">Umweltjournal</a>

21.12.2004 |

Verbotene Früchte auf dem deutschen Markt

Das deutsche Verbraucherschutzministerium ist wegen der Einfuhr gentechnisch veränderter Papayas aus den Vereinigten Staaten alarmiert. Wie Staatssekretär Alexander Müller am Rande eines EU-Ministerrates in Brüssel sagte, entdeckten die Behörden in Hessen und Bayern in diesem Jahr je einen Fall verbotener Importe.</p><p><a href ="http://www.faz.net/s/RubC8BA5576CDEE4A05AF8DFEC92E288D64/Doc~E32F352656E81447390EE38F0F2A7B35C~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ: Keine Prüfung beantragt</a>

21.12.2004 |

Gen-Raps: Absurditätenkabinett in Brüssel

Die politischen Entscheidungsträger können sich wieder einmal nicht entscheiden. So geschehen am gestrigen Montag bei der Abstimmung über die Zulassung von Gen-Raps durch den EU-Umweltministerrat. Der Rat konnte weder eine qualifizierte Mehrheit gegen die Zulassung noch eine dafür zustande bringen. Folge: Jetzt liegt die Letztentscheidung bei der Europäischen Kommission.</p><p><a href="http://www.greenpeace.org/deutschland/news/gentechnik/gen-raps--eu-umweltministerrat-unschluessig">Greenpeace info: Zulassungsverfahren ohne unabhängige Untersuchungen</a></p><p><a href ="http://www.greenpeace.org/multimedia/download/0/688290/0/">Hintergrund zum Gen-Raps GT73 (auf englisch)</a>

20.12.2004 |

Wien will Ende des Gentechnik-Verbots verhindern

Wien versucht beim heutigen EU-Umweltministerrat erneut, ein Ende des Gentechnik-Verbots zu verhindern."Österreich will das Gentechnik-Moratorium weiter aufrecht halten." Mit diesem Vorhaben reist Umwelt- und Agarminister Josef Pröll heute, Montag, zum EU-Umweltministerrat. Dort steht erneut die Aufhebung des Importverbotes für drei Gen-Mais-Sorten auf der Tagesordnung. Wie berichtet, gab es vor drei Wochen im Regelungsausschuss keine Einigkeit, deshalb sind nun die Minister am Zug.</p><p><a href ="http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=e&ressort=eo&id=457332">Die Presse (öster.)</a>

17.12.2004 |

Zeichen setzen gegen Gen-Soja in Brasilien

Bei den brasilianischen Saatgutherstellern schrillen die Alarmglocken! Wie deren Verband Abrasem am Dienstag mitteilte, breitet sich in dem lateinamerikanischen Land der Schwarzhandel mit Gen-Soja-Saatgut aus. Warum es einen Schwarzmarkt dafür gibt? -In Brasilien ist der Handel mit Gen-Saatgut illegal.</p><p><a href ="http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_naturkost/7718.php">Umweltjournal</a>

16.12.2004 |

Sauberes Saatgut für die Wahlfreiheit der Verbraucher!

Der Wirtschafts- und Sozialausschuss der EU (EWSA) verabschiedete heute eine Initiativstellungnahme zur Koexistenz zwischen genetisch veränderten Kulturpflanzen und den konventionellen und biologischen Kulturpflanzen."Die Stellungnahme erfasst die Bedeutung der Koexistenz in ihrer ganzen wirtschaftlichen Breite. Der EWSA als Vertreter der organisierten Zivilgesellschaft in Europa spricht sich im Falle der Freisetzung von GVO für das Verursacherprinzip, vorsorgende Sicherheit und die Wahlfreiheit für Verbraucher und Landwirte aus." erläutert der Berichterstatter Bernd Voss von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).</p><p><a href ="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/anbau/positionen/eu_wirtschaft_sozial_ausschuss_pressem_041124.pdf">Pressemitteilung von Bernd Voss, Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (pdf-download, 70 KB)</a></p><p><a href ="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/anbau/positionen/eu_wirtschaft_sozial_ausschuss_stellungnahme_041124.pdf">Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (pdf-download, 274 KB)</a>

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