23.11.2004 |

Regierung berät Verordnung zur guten fachlichen Praxis bei Gen-Pflanzen

Die Bundesregierung berät eigenen Angaben zufolge zurzeit den möglichen Inhalt einer Rechtsverordnung über die gute fachliche Praxis beim Anbau von und Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Die Ermächtigung für eine entsprechende Rechtsverordnung sehe das am 18. Juni 2004 vom Bundestag beschlossene Gentechnikgesetz vor.</p><p><a href="http://www.bundestag.de/bic/hib/2004/2004_286/02.html">hib-Meldung</a>

23.11.2004 |

Saar-Umweltminister weist Vertuschungsvorwürfe bei Genraps zurück

Der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf (parteilos) wehrt ich gegen den Vorwurf der Vertuschung beim Thema Genraps im Saarland. Die "Verunreinigungen" von Saatgut mit gentechnisch veränderten Raps-Saaten seien durch Proben auf Veranlassung der Landesregierung aufgefallen, sagte Mörsdorf am Dienstag in Saarbrücken. Er forderte die Bundesregierung auf, klare Haftungsregelungen beim Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut zu erlassen.</p><p><a href ="http://de.news.yahoo.com/041123/336/4b2y6.html">Yahoo! Nachrichten</a>

23.11.2004 |

Neue Pflanzen, neue Firmen

Mecklenburg-Vorpommern setzt auf die Biotechnologie, auch auf die "grüne". Gestern wurde in Groß Lüsewitz bei Rostock ein Kompetenz- und Gründerzentrum für biogene Ressourcen eröffnet.Agrar- und Ernährungswirtschaft stehen vor einschneidenden Veränderungen, und Mecklenburg-Vorpommern möchte dabei eine wichtige Rolle spielen, betont Till Backhaus. Deshalb war es für den SPD-Landwirtschaftsminister überhaupt keine Frage, dieses "zukunftsweisende" Projekt zu fördern und auch beim Kollegen Otto Ebnet aus dem Wirtschaftsressort dafür zu werben.</p><p><a href="http://www.svz.de/newsmv/MVWirtschaft/23.11.04/520070/520070.html">SVZ online: Agrobiotechnikum in Groß Lüsewitz eröffnet</a>

23.11.2004 |

Neue BUND-Broschüre "Informationen für Bäuerinnen und Bauern zum Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft"

Der BUND hat eine aktuelle und umfangreiche Hintergrundbroschüre für Bäuerinnen und Bauern zum Thema Gentechnik in der Landwirtschaft zusammengestellt. Die Broschüre bietet Antworten auf eine Reihe von Fragen, die sich Landwirten stellt: Was ist dran an den Versprechen der Gentechnik-Firmen? Lassen sich mit Gentech-Pflanzen tatsächlich höhere Erträge erzielen? Führen sie zu einem geringerem Einsatz von Pestiziden? Sparen sie Arbeit und Zeit? Bieten sie Lösungen für Probleme in der deutschen Landwirtschaft? Welche Erfahrungen haben Landwirte in USA, Argentinien und Kanada mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gemacht? Gentechnikfreie Produktion - geht das überhaupt noch?</p><p><a href ="http://vorort.bund.net/faire-nachbarschaft/sogehts/sogehts_58/sogehts_308.htm">Faire Nachbarschaft</a>

22.11.2004 |

Mehr Gentechnik-Lebensmittel im Regal

In den Regalen der Supermärkte finden sich immer mehr Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Rohstoffe enthalten. Noch liegen die Anteile fast immer unterhalb der Grenzwerte, die zu einer Deklarierung auf der Packung führen, zeigt eine aktuelle Erhebung des Staatlichen Untersuchungsamtes.</p><p><a href="http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt_und_hessen/?cnt=592206&">Frankfurter Rundschau</a>

22.11.2004 |

Ansprechpartner für Gentechnik

Das Infozentrum Gentechnik hat jetzt für Landwirtschaft und Verbraucher seine Arbeit aufgenommen. Es ist unter dem Dach des Evangelischen Bauernwerks in Hohebuch untergekommen. Fachmann vor Ort ist Oliver Scherer.Das Infozentrum Gentechnik Hohenlohe-Unterland ist ein weiteres Projekt, das im Rahmen von "Regionen Aktiv", dem Förderprogramm des Bundeslandwirtschaftsministeriums, in Hohenlohe verankert wurde.</p><p><a href ="http://www.hohenlohelive.com/news/tagesthemen/19_11/3.html">Haller Tagblatt</a></p><p><a href ="http://www.epd.de/suedwest/suedwest_index_31538.html">epd (17.11.04): Informationszentrum beim Evangelischen Bauernwerk Württemberg startet</a>

22.11.2004 |

Happach-Kasan: Regierung will Anbau von Bacillus thuringiensis (Bt)-Mais verhindern

Zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage "Gute fachliche Praxis beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais?"erklärt die Gentechnikexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN:Die Bundesregierung verfolgt mit ihrem Entwurf der Verordnung zur guten fachlichen Praxis beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen das Ziel, deren Anbau unattraktiv zu machen.</p><p><a href ="http://www.fdp.de/portal/?presse=1&id=39416&org=&PHPSESSID=681772a6f25dbc4b932eb52cf7e79bcb">Pressemitteilung der FDP</a>

22.11.2004 |

Symbolpflanze der Grünen wird patentiert

Wenige Wochen vor der Umsetzung der umstrittenen EU-Biopatent- Richlinie in deutsches Recht hat Greenpeace erneut eine weit reichendes Patent auf Saatgut aufgedeckt. Das Patent auf Sonnenblumen, die einen verbesserten Ölgehalt haben, hat die spanische Behörde Consejo Superior de Investigaciones Cientificas im September 2004 vom Europäischen Patentamt (EPA) erhalten. Das Patent (EP 1185 161) erstreckt sich auf jede Variante dieser Sonnenblume, unabhängig davon, ob sie aus normaler Züchtung stammt, aufgrund von Mutationen oder durch den Einsatz von Gentechnik entstanden ist.</p><p><a href ="http://www.mysan.de/article27440.html">Pressemitteilung von Greenpeace</a>

19.11.2004 |

Anhörung von Experten zur Grünen Gentechnik in Stuttgart

Die Experten waren sich einig, dass die Wahlfreiheit sowohl der Landwirte beim Anbau als auch der Verbraucher beim Einkauf und bei der Lebensmittelauswahl gewährleistet sein muss. Hierzu sei es erforderlich, dass durch gesetzliche Regelungen die Koexistenz gentechnikfreier und Gentechnik nutzender Landwirtschaft sichergestellt und jedem Verbraucher Zugang zu den von ihm bevorzugten Lebensmitteln garantiert werde, erklärte Ministerpräsident Erwin Teufel. Dissens gab es bei der Bewertung von ökologischen und gesundheitlichen Risiken.</p><p><a href ="http://www.bwagrar.de/html/2_wochenschau/2_1_politik/politik_02.htm">BWagrar online</a>

18.11.2004 |

US-Patente für den Irak? Neues Gesetz sichert Gentech-Multis neue Absatzmärkte zu Lasten der heimischen Bauern

Während sich der Blick der Öffentlichkeit auf den täglichen Nachkriegshorror im Irak konzentriert, werden im Hintergrund ausgesprochen wirtschaftsfreundliche Gesetze vorbereitet. So sieht das künftige Patentrecht vor, dass Bauern kein Saatgut von der letzten Ernte zurückbehalten dürfen, wie dies eigentlich der Tradition entspricht.</p><p><a href ="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18835/1.html">Telepolis</a>

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