07.01.2005 |

Pharmacrops bedrohen Nahrungsmittelsicherheit in den USA

Die US-amerikanische Wissenschaftsvereinigung "Union of Concerned Scientists"(UCS) befürchtet, dass genmanipulierte Pflanzen, die hochwirksame Medikamente produzieren, durch unkontrollierte Kreuzungen viele Lebensmittel gefährden können. Das berichtet das schweizerische Blauen Institut auf seiner Homepage. Die UCS verlangt in ihrem Bericht vom 15.12.04 einen sofortigen Stopp für alle Freisetzungen dieser Pflanzen, sogenannten "pharmacrops2.</p><p><a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=10129">ngo-online</a></p><p><a href="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/verbraucher/studien/ucs_pharmaplanzen_lebensmittel_0412.pdf">A Growing Concern. Protecting the Food Supply in an Era of Pharmaceutical and Industrial Crops (pdf-download, 1,6 MB)</a></p><p><a href="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/verbraucher/studien/ucs_pharmaplanzen_lebensmittel_zusammf_0412.pdf">Zusammenfassung des Berichts (pdf-download, 91 KB)</a>

07.01.2005 |

Wandernde Gen-Graspollen

Für Biobauern, Umweltschützer und auch eine nicht zu unterschätzende Zahlvon konventionell wirtschaftenden Landwirten gehören außer Kontrollegeratene Gene zum Worst-case-Szenarium. Und eigentlich müssten ja auch dieBiotech-Unternehmen ein Interesse daran haben, dass die künstlich in diePflanzen eingeschleusten Fremdgene mit den Pollen nicht einfach in dieUmwelt "ausbüchsen". Sollte man jedenfalls annehmen. Aber dort wird dasProblem anscheinend nur unter den Stichworten Schadensersatz undAkzeptanzhemmnis diskutiert.</p><p><a href="http://www.gene.ch/genpost/2004/Jul-Dec/msg00296.html">die tageszeitung (GeNPost)</a>

07.01.2005 |

Monsanto: Verluste in Millionenhöhe und Stagnation bei Roundup

Monsanto hat für das erste Quartal einen Verlust von 40 Mio. US-$ ausgewiesen. Er ergibt sich nach Angaben des Unternehmens aus Verbindlichkeiten wegen des Konkurses des US-Unternehmens Solutia und Abschreibungen nach dem Verkauf der europäischen Getreidezüchtung. Der Umsatz mit Roundup stagnierte. Umsatzsteigerungen gab es hingegen bei den Saatgutverkäufen insgesamt.</p><p><a href="http://www.agroonline.de/nachrichten/aktuell/pages/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&id=16410&currPage=">AgroOnline</a>

06.01.2005 |

Kennzeichnungspflicht bei bestimmten Fermentationsprodukten befürwortet

Fermentationsprodukte wie Käse, zu deren Herstellung gentechnisch veränderte Mikroorganismen verwendet wurden, die aber im Endprodukt nicht nachgewiesen werden können, sollten nach Ansicht der Bundesregierung in die Kennzeichnungspflicht nach europäischem Recht einbezogen werden, weil bei ihnen sonst keine vorsorgende Sicherheitsüberprüfung vorgenommen wird. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion weist die Regierung daraufhin, dass nach EU-Verordnung alle Lebensmittel und Futtermittel kennzeichnungspflichtig sind, wenn sie gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten.</p><p><a href="http://www.bundestag.de/bic/hib/2005/2005_006/04.html">Heute im Bundestag</a>

04.01.2005 |

Dachverband der US-Maiszüchter: Genmaisanbau könnte auf 50 Prozent steigen

Im kommenden Frühjahr dürfte in den USA erstmals mehr als die Hälfte der Maisfläche mit gentechnisch veränderten (GVO) Sorten bestellt werden.Das schätzt der nationale Dachverband der amerikanischen Maisproduzenten (NCGA) laut einem Bericht des Pressedienstes Agra-Europe (AgE). Der stark an der Industrie ausgerichtete Verband versucht mit der Meldung zu lancieren, dass der Gentech-Maisnabau sicher sei und zu Ertragssteigerungen für die Landwirte geführt hätte.</p><p><a href ="http://www.agrigate.ch/home/EasyGateWebBase/DesktopPages/DisplayNews.aspx?LangID=1&ItemID=5584&mid=1696">Agrigate (Schweiz)</a>

04.01.2005 |

Institute und Unternehmer rufen in der "Welt" das Ende der Genforschung in Deutschland aus

Wieder einmal moniert die Zeitung "Die Welt" den innovationshemmenden Charakter des Gentechnikgesetzes - wahrscheinlich in der Hoffnung, doch noch Änderungen des Gesetzes über den jetzt zu verabschiedenden zweiten Teil des Gentechnikgesetzes durchzusetzen. "Die Welt" lässt in einem Beitrag ausführlich Forscher zu Wort kommen, die den Verlust einer deutschen Spitzenposition im Biotechbereich das Wort reden. In dem Artikel werden jedoch als Ergebnisse benannt, was weiterhin nur angekündigte Wunschgebilde der Industrie sind: Wasser- und Dürreresistentepflanzen werden seit den 90er Jahren als Ziel der Bioforschung benannt, ohne das bislang jemals der Öffentlichkeit solche Pflanzeneigenschaften präsentiert worden wären. Auch die einseitige Zuspitzung des Artikels, der Deutschland in eine "Sonderrolle" im Umgang mit der Gentechnik drängt, ist mit Vorsicht zu bewerten. Ähnlich zurückhaltende bis ablehende Positionen gegenüber der Freisetzung von Gentech-Pflanzen finden sich in der gesamten EU.Der Schluss liegt nahe, dass die Artikelflut in der "Welt" eine einseitige öffentliche Meinungsbildung erreichen will.</p><p><a href ="http://www.welt.de/data/2005/01/04/383097.html">Die Welt: Der Auszug aus Deutschland</a></p><p><a href ="http://www.welt.de/data/2005/01/04/383095.html">Die Welt: Bayer</a></p><p><a href ="http://www.welt.de/data/2005/01/04/383096.html">Die Welt: BASF</a></p><p><a href ="http://www.welt.de/data/2005/01/04/383093.html">Die Welt: Syngenta</a></p><p><a href ="http://www.welt.de/data/2005/01/04/383094.html">Die Welt: KWS</a>

03.01.2005 |

Gen-Weinstock-Experiment gescheitert: Grüne wollen Auskunft über Kosten

Das abgebrochene Experiment des Anbaus von gentechnisch veränderten Riesling-Weinstöcken am Würzburger Pfaffenberg ist zum Landes-Politikum geworden.Nach dem kläglichen Scheitern des Gen-Wein-Experiments müsse die Staatsregierung nun offen legen, in welcher Höhe Steuergelder in das umstrittene Projekt geflossen seien, forderte die Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag.</p><p><a href ="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=285330&kat=27">Nürnberger Nachrichten</a>

30.12.2004 |

Gentechnikbilanz: Einsatz von Pestiziden nicht vermindert - Erträge der Gen-Pflanzen erfüllen nicht die Erwartungen

Zehn Jahre nach der Zulassung der ersten genetisch veränderten Lebensmittel sind all jene triumphal angekündigten Neuheiten der grünen Gentechnologie nicht eingetreten. Wie das Münchner Umweltinstitut berichtet, sind aus den verheißungsvollen News eher große Flops geworden.</p><p><a href ="http://derstandard.at/?url=/?id=1904255">Der Standard/Wissenschaft (Österreich): Mehr Pestizide als zuvor</a>

29.12.2004 |

Freiwillige testen Gen-Kartoffel

Die ersten Gen-Kartoffeln mit einem Karotinoid aus dem Anbau der Technischen Universität München werden derzeit klinischen Tests unterzogen. Freiwillige Probanden sollten dazu eine Woche lang täglich ein halbes Kilogramm der Kartoffeln essen.Dabei werden sie durch die Bundesanstalt für Ernährung in Karlsruhe medizinisch überwacht, sagte der Weihenstephaner Professor für Pflanzenzüchtung, Gerhard Wenzel, der Deutschen Presse-Agentur. Erste Ergebnisse werden zum Frühjahr erwartet.</p><p><a href ="http://de.news.yahoo.com/041229/3/4csmj.html">Yahoo! Nachrichten</a>

23.12.2004 |

sterreicher zählen zu größten Genfood-Gegnern

Österreicher und Franzosen zählen zu Europas engagiertesten Genfood-Gegnern. Das zeigt eine Studie der Nürnberger Marktforschungsgruppe GfK. 59 Prozent der österreichischen Konsumenten gaben an, unter keinen Umständen bereit zu sein, Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen zu kaufen.</p><p><a href ="http://www.salzburg.com/sn/nachrichten/artikel/1336884.html">Salzburger Nachrichten</a>

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