21.02.2005 |

Die Uhr steht wieder auf Null

Süßere Äpfel, gesündere Salate, Möhren, die extralange bissfest bleiben. So klingen die versprochenen Neuerungen der Gentchnik-Industrie. Die zweite Generation genmanipulierter Pflanzen soll den Verbrauchern mehr Nutzen bringen. Für Greenpeace-Experte Christoph Then ist diese Ankündigung ein Zugeständins der Konzerne, dass es bisher keine Vorteile für den Verbraucher gab: "Die jetzt angebauten Gen-Pflanzen dienen meist als Futtermittel, es geht ausschließlich um eine angebliche Kostenersparnis für die Landwirte."</p><p><a href="http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Art-Zukunft/5789.php">Sonnenseite</a>

21.02.2005 |

Der Europarat will Regeln für Gentechnik in der Landwirtschaft

Als Reaktion auf die weltweit wachsende Produktion und Nutzung gentechnischveränderter Organismen (GVO) hat die Parlamentarische Versammlung desEuroparates die Regierungen der 46 Mitgliedstaaten zur Anwendung klarerRegeln unter angemessener Berücksichtigung des Vorsorge-Prinzipsaufgefordert. Nur so könne sichergestellt werden, dass neue undtraditionelle landwirtschaftliche Produktionsweisen nebeneinander existierenkönnten. Außerdem müsse es das Ziel sein, die ökologischen und ökonomischenLebensgrundlagen der Menschen und die biologische Vielfalt ihrer Lebensräumenachhaltig zu sichern.</p><p><a href="http://www.gene.ch/genpost/2005/Jan-Jun/msg00094.html">GeNPost (Quelle: Das Parlament)</a></p><p><a href="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/anbau/index.html#positionen">Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Europarats</a>

20.02.2005 |

Noch mehr Genmais aus Sachsen

Das Standortregister weist zwei weitere geplante Felder für den Anbau von Genmais aus. In den Gemeinden 01561 Wildenhain und 01561 Zabeltitz neben dem schon bisher gemeldeten Feldern jetzt jeweils ein weiteres Feld geplant. In Zabeltitz Gemarkung Skaup soll auf 19,70 Hektar, in Wildenhain auf 10,52 Hektar Genmais angebaut werden. Damit steigt die geplante Anbaufläche auf reichlich 175 Hektar, die Zahl der Felder auf zwölf.</p><p><a href="http://sachsen-gentechnikfrei.de/aktion/presse.html">Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen</a>

18.02.2005 |

EU überprüft GVO-Zulassungspolitik. Genehmigungen erteilt die Kommission zu oft gegen die Mehrheit der Mitgliedstaaten.

Die Europäische Kommission will ihre bisherige Politik bei derZulassung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) überprüfen.Grund sei in erster Linie, dass sich der EU-Ministerrat seit übereinem Jahr nie eindeutig für oder eindeutig gegen eine Genehmigungneuer Gentechnik-Produkte habe entscheiden können, berichtet derösterreichische Agrarpressedienst AIZ. In diesen Fällen hatte bisherimmer die EU-Kommission nach einem langwierigen Verfahren allein dasletzte Wort. Dabei hatte die frühere Kommission unter Romano Prodiimmer grünes Licht für neue GVO-Sorten gegeben. Doch die Tatsache,dass rund die Hälfte der Regierungen nicht explizit für dieGenehmigung gestimmt hätte, habe die neue Kommission unter Jose ManuelBarroso zu einer genaueren Analyse des Zulassungsverfahrens und derbisherigen Praxis bewogen, heißt es weiter.</p><p><a href="http://lme.agrar.de/20050218-00000/">LEM Lebensmittel&Ernährung</a>

18.02.2005 |

Greenpeace Team 50plus startet in Hamburg geGENtour durch Restaurants

In Hamburger Restaurantsund Imbissbuden sind Mitglieder vom Team50plus von Greenpeace gesternAbend auf ihrer Suche nach Speiseölen aus genmanipulierter Sojafündig geworden: In elf Restaurantküchen stießen sie aufmanipuliertes Öl von "Sedina" und anderer Hersteller. Zuvorprotestierten sie zum Start ihrer geGENtour am Nachmittag vor derÖlmühle Hamburg, dem Hersteller von "Sedina"-Öl, gegen dieVerarbeitung genmanipulierter Soja.</p><p><a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=649427&ressort=5">Pressemitteilung von Greenpeace</a>

18.02.2005 |

Gentechnikgesetz in Gefahr - BUND: Paket nicht wieder aufschnüren

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland(BUND) hat Bundesagrarministerin Renate Künast aufgefordert, demDruck von Opposition und einigen Bundesländern zur Abschwächung desGentechnikgesetzes nicht nachzugeben. Der im Februar in Kraftgetretene erste Teil des Gesetzes dürfe nicht über dasGentechnikgesetz Teil Zwei, das heute im Bundestag erstmals beratenwerde, ausgehebelt werden. Ein Aufweichen der bereits gültigen Regelnzu Haftungsfragen und zum Standortregister sei inakzeptabel.</p><p><a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=649264&firmaid=7666">Pressemitteilung des BUND</a>

18.02.2005 |

Grüne zum Gentechnikgesetz: positiv für Forschung und Verbraucher

Anlässlich der Debatte des von den Koalitionsfraktioneneingebrachten Entwurfs eines zweiten Gesetzes zur Neuordnung desGentechnikrechts erklärt Ulrike Höfken, agrar- undverbraucherpolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen:'Mit dem nun vorliegenden Gesetz müssen noch weitere EU-rechtliche Vorgaben,denen der Bundesrat zustimmen muss, umgesetzt werden. Dazu gehören: Vorgaben zurUnterrichtung der Öffentlichkeit oder Vorschriften darüber, welche Angaben zurRisikobewertung oder zum Monitoringplan ein Gentechnik-Betreiber in seinemZulassungsantrag angeben muss.</p><p><a href="http://news.agrar.de/archiv/20050218-00001/">Agrar aktuell</a>

18.02.2005 |

In Südafrika ist Monsanto groß im Geschäft

Hört man die Bauern in den kleinen Baumwollfeldern von KwaZulu-Natal reden, so ist die neue Technik ein Wundermittel. Nicht-Regierungsorganisationen in Pretoria und Johannesburg hingegen sehen das ganz anders. Peter Komana von Biowatch ist der Überzeugung, dass Gentechnik nicht die Armut reduziere, sondern neue Armut schaffe.veränderte Hightech-Produkt schaffe neue Abhängigkeiten von den internationalen Konzernen. Schwester Angelica arbeitet seit Jahren für die Organisation mit den Ärmsten der Armen Südafrikas. Diese sind vielfach auf den Anbau von Grundnahrungsmitteln in eigenen Gemüsegärten angewiesen, um sich und ihre Familie zu ernähren.</p><p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1489149,00.html">Deutsche Welle</a>

18.02.2005 |

Hundert Gen-Äcker gegen die Schädlinge

Demnächst wird erstmals hochoffiziell Genmais in Deutschland ausgesät. Wie viel Abstand zum nächsten gentechnikfreien Feld aber eingehalten werden muss, ist noch nicht geregelt. Heute Teil 2 des Gesetzes im BundestagBERLIN taz Auf 102 Feldern mit etwa 1.000 Hektar wollen Landwirte und Forschungseinrichtungen in Deutschland gentechnisch veränderten Mais anbauen. Das geht aktuell aus dem Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor, in dem die geplanten Gen-Äcker registriert werden müssen. (www.bvl.bund/standortregister.htm). Saatgutfirmen und Gen-Landwirte werden vom ersten Teil des Gentechnik-Gesetzes - gültig seit Anfang Februar - verpflichtet, den Anbau zu kontrollieren und Schäden gegenüber Umwelt und Nachbar-Äckern zu vermeiden. Wie die Bundesländer dies kontrollieren, soll Teil 2 des Gentechnikgesetzes regeln, das heute in erster Lesung im Bundestag beraten wird.</p><p><a href="http://www.taz.de/pt/2005/02/18/a0157.nf/text">die tageszeitung</a>

17.02.2005 |

NABU kritisiert Anbau von Genmais in Europäischem Vogelschutzgebiet

Der Naturschutzbund NABU hat den angekündigtenAnbau der gentechnisch veränderten Maissorte Mon810 desSaatgut-Konzerns Monsanto auf 10 ha in der Märkischen Schweiz scharfkritisiert. "Die gezielte Aussaat von Mon810 in einem EuropäischenVogelschutzgebiet ist so überflüssig wie ein Kropf und eine bewussteProvokation", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Es sei zuvermuten, dass Monsanto in einer nicht als Maisanbaugebiet geeignetenRegion einen gezielten Tabubruch vornehme, um die angeblicheHarmlosigkeit der genmanipulierten Maissorte gerade in einemEuropäischen Vogelschutzgebiet zu demonstrieren.</p><p><a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=649102&firmaid=6347">Pressemitteilung des NABU</a>

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